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US-Charts: Gwen Stefani setzt sich durch

Mit "This Is What The Truth Feels Like" landet Gwen Stefani erstmals als Solokünstlerin auf Platz eins der US-Album-Charts, nachdem sie hier vor fast 20 Jahren schon einmal mit ihrer Band No Doubt ganz oben stand.

29.03.2016 13:24 • von Frank Medwedeff
Jetzt als Solistin an der Spitze der Billboard 200: Gwen Stefani (Bild: Universal Music)

Gwen Stefani schwingt sich mit This Is What The Truth Feels Like", ihrem ersten Studioalbum seit zehn Jahren, in den US-Longplay-Charts von null auf eins. Nielsen Music registrierte in der aktuellen Erhebungswoche 84.000 sogenannte Equivalent Album Units, darunter 76.000 Albumverkäufe. Stefani steht damit erstmals als Solokünstlerin ganz oben nach Platz fünf mit Love anno 2005 und Rang drei mit The Sweet Escape" 2006. Diese Alben erzielten indes weitaus höhere Erstwochenabsätze als das neue Album jetzt: So kauften sich 309.000 US-Bürger "Love. Angel. Music. Baby" in der Startwoche, und 243.000 zahlende Kunden hievten "The Sweet Escape" in den damals noch ausschließlich anhand von Albumverkäufen bestimmten Billboard 200 direkt aufs Treppchen.

Tabellenführerin war Gwen Stefani in den US-Longplay-Charts indes schon einmal als Sängerin der Band No Doubt, und zwar 1996 und 1997 für insgesamt neun Wochen mit Tragic Kingdom". Mit No Doubt brachte Stefani noch vier weitere Alben in die US-Top-Ten.

Direkt auf Rang zwei der Billboard 200 landet in dieser Woche Jordan Smith, der Gewinner der jüngsten Staffel der Castingshow "The Voice" auf NBC, mit seinem Longplayer "Something Beautiful", der in der Startwoche 54.000 Charts-Einheiten (darunter 52.000 verkaufte Alben) erreicht hat. Smith verbucht damit die höchste Notierung aller "The Voice"-Kandidaten bisher überhaupt in den Billboard 200.

Rihanna rutscht mit Anti" von eins auf drei (52.000 Einheiten), und ebenfalls um zwei Plätze abwärts geht es für Adele mit 25" (von zwei auf vier; 51.000) wie auch für Justin Bieber und Purpose" (von drei auf fünf; 47.000). Country-Star Chris Stapleton klettert hingegen mit Traveller" von sieben auf sechs (33.000), und die Twenty One Pilots verbessern sich mit Blurryface" ebenfalls wieder um eine Stelle auf die Sieben (32.000).

Der TV-Soundtrack "The Passion: New Orleans" zum live auf Fox gesendeten biblischen Musical "The Passion" debütiert auf Rang acht (31.000 Charts-Einheiten; 28.000 verkaufte Alben). Countrysänger Kane Brown bringt seine EP "Chapter I" nach der ersten Verkaufswoche sofort auf Rang neun angesichts 28.000 Charts-Units, davon 22.000 verkauften Alben. Von vier auf zehn zurück fallen die "Hymns" von Joey + Rory (27.000 Units).

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