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UK-Charts: Adele und Lukas Graham nicht zu übertreffen

Nach ihrem Vierfach-Triumph bei den Brit Awards verteidigt Adele mit "25" die Tabellenführung in den UK-Longplay-Charts, in denen auch noch weitere Brits-Preisträger im Vorderfeld platziert sind. Die Top-Single im Vereinigten Königreich heißt weiterhin "7 Years" von Lukas Graham.

29.02.2016 16:44 • von Frank Medwedeff
Dominiert nach wie vor die UK-Album-Charts: Adele (Bild: XL Recordings)

Nach ihrem Vierfach-Triumph bei den Brit Awards, mit dem sie den Rekord von Blur aus dem Jahre 1995 einstellte, verteidigt Adele mit ihrem dort zum britischen Album des Jahres gekürten Werk 25" die Tabellenführung in den UK-Longplay-Charts. Die Gesamtbilanz von "25" macht jetzt neun Wochen an der Charts-Spitze im Vereinigten Königreich aus.

Der am 10. Januar verstorbene David Bowie, der bei den Brit Awards unter anderem eine Würdigung durch einen Tribut-Auftritt der neuseeländischen Sängerin Lorde erfuhr, bleibt Zweiter des Klassements mit Best Of Bowie". Jack Garratt, Gewinner des Kritikerpreises bei den Brits, ist mit seinem Debütalbum Phase" höchster Neueinsteiger der Woche auf Rang drei. Die Top Five komplettieren mit Justin Bieber und seinem Album Purpose" auf vier (Vorwoche drei) sowie Coldplay mit A Head Full Of Dreams" (unverändert auf fünf) weitere aktuelle Preisträger des britischen Pendants zum Grammy.

James Bay, Brit-Award-Champion 2016 als bester männlicher UK-Künstler, steigert sich mit seinem Longplay-Debüt Chaos And The Calm" wieder von 17 auf sieben. Er setzt sich damit zwischen wie in der Vorwoche notierte Acts, die diesmal zwar keine Brit Awards gewannen, aber bei der Preisverleihungs-Gala zu den Live-Künstlern gehörten: Jess Glynne bleibt Sechste mit I Cry When I Laugh", und Little Mix rangieren mit Get Weird" weiterhin an achter Stelle. Und auch Rihanna, ebenfalls Live-Performerin bei den Brit Awards, verharrt mit Anti" an neunter Stelle.

Von zwölf auf zehn verbessern kann sich die australische Sängerin Sia, eine Brit-Award-Preisträgerin von 2015, mit This Is Acting". Auch Sias 2014er Album 1000 Forms Of Fear" ist wieder im Kommen und steigt in dieser Woche von 36 auf 19.

Zweithöchster Neueinsteiger ist der irische Easy-Listening-Star Daniel O'Donnell mit mit dem Sampler "The Best Of Music & Memories" auf Platz 15 und verbessert damit seinen persönlichen Charts-Rekord auf nunmehr 33 Alben in den britischen Top 40.

In den UK-Singles-Charts hat die dänische Band Lukas Graham mit dem Titel 7 Years" in der dritten Woche in Folge das Heft in der Hand. Das Stück kam im aktuellen Erhebungszeitraum laut der Official Charts Company auf 131.000 kombinierte Charts-Einheiten in Großbritannien und war dort zudem mit 5,35 Millionen Aufrufen auch der am häufigsten gestreamte Track. Rihanna und Drake klettern mit ihrer Kollaboration Work", die sie auch gerade bei den Brit Awards vortrugen, von drei auf zwei. Einen Rang rauf auf drei geht es ebenfalls für Jonas Blue und Dakota mit Fast Car".

Zayns Pillowtalk" sackt von zwei auf vier ab, während Justin Bieber mit Love Yourself" zwei Plätze zulegt und jetzt Fünfter ist. Zara Larsson steigert sich um drei Ränge auf sechs mit Lush Life". Plätze verlieren hingegen Stitches" von Shawn Mendes (von fünf auf sieben), der "Secret Love Song" von Little Mix feat. Jason Derulo (von sechs auf acht) und Justin Biebers Sorry" (von acht auf neun).

Coldplay springen mit ihrer Hymn For The Weekend" von 17 auf zehn. Jack Garratt reicht der Einzug seiner Aufnahme "Worry" auf Rang 67, um sich wie bei den Alben als höchster Neueinsteiger der Woche in Szene zu setzen.

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