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Charts KW 10: Fantasy steigen auf Platz eins ein

Schlageraufschlag in den Offiziellen Deutschen Charts: Das neue Fantasy-Album, "Freudensprünge", ist die neue Nummer eins bei den Alben; bei den Singles stellt Andrea Berg mit "Diese Nacht ist jede Sünde wert" den höchsten Neuzugang.

26.02.2016 15:42 • von Dietmar Schwenger
Machen "Freudensprünge" ob ihres zweiten Nummer eins-Albums: das Schlagerduo Fantasy (Bild: Stefan Pick)

Schlageraufschlag in den Offiziellen Deutschen Charts: Das neue Fantasy-Album, Freudensprünge", ist die neue Nummer eins bei den Alben. Für das von der AOR-Labelgroup vermarktete Schlagerduo ist es nach Eine Nacht im Paradies" (2014) die zweite Spitzenposition in der Longplayliste. Endstation Sehnsucht" hatte 2013 Platz drei erreicht.

Nach oben zeigt auch die Chartskurve von Kurdo. Der Rapper irakisch-kurdischer Herkunft hatte mit Slum Dog Millionaer" 2014 Platz sechs belegt, ein Jahr später schaffte es Almaz" auf die Drei. Nun ist Album Nummer drei, Verbrecher aus der Wüste", der zweithöchste Neuzugang auf Rang zwei.

Unverändert auf Position drei hält sich der "Bibi & Tina"-Soundtrack Mädchen gegen Jungs", während Klubbb3 mit Vorsicht unzensiert!" nach ihrem Auftritt in der jüngsten Show von Florian Silbereisen noch einmal von zehn auf vier klettern. Von zwei auf fünf fällt Auf den Kopf gestellt" von Roland Kaiser zurück. Einen Zähler abgeben muss Adele. 25" rutscht von fünf auf sechs. Der Vorwochenspitzenreiter, "Engtanz" von Bosse, findet sich in dieser Woche auf Platz sieben.

Nach oben geht es für Sarah Connor. Muttersprache" steigt von neun auf acht. Die australische Rockband Wolfmother ist mit Victorious" der dritthöchste Neuzugang in den Top Ten, die mit "Blackstar" von David Bowie (Vorwoche sieben) abgeschlossen werden.

Bei den Singles verteidigt Faded" von Alan Walker den Chartsthron vor dem heranstürmenden Dancetrack Die immer lacht" von Stereoact feat. Kerstin Ott (Vorwoche Platz drei). Von sechs auf drei klettert Stressed Out" von den Twenty One Pilots, während Fast Car" in der Version von Jonas Blue feat. Dakota einen Rückgang um zwei Plätze auf die Vier hinnehmen muss.

Von vier auf fünf fällt Justin Bieber mit Love Yourself". Dafür verbessert sich Work" von Rihanna feat. Drake von zwölf auf sechs, gefolgt von Lukas Graham, der mit7 Years" bezeichnenderweise seit zwei Wochen auf sieben steht. Stillstand auch auf Rang acht: Hier behauptet sich Me, Myself & I" von G-Eazy feat. Bebe Rexha. Von fünf auf neun geht es für Stimme" von EFF; Schlusslicht der Top 10 istStitches" von Shawn Mendes.

Den höchsten Neuzugang bei den Singles stellt Andrea Berg mit Diese Nacht ist jede Sünde wert" auf Rang 44. Dahinter folgt auf Platz 65 Ghost" von Jamie-Lee Kriewitz. In den aktuellen Downloadcharts steht der Song, der am 25. Februar den deutschen ESC-Vorentscheid gewann, bereits auf Platz zwei, nachdem er am Tag zuvor noch auf Position 99 rangierte.

Bei den Compilations hat sich wenig getan. Die ersten drei Plätze sind unverändert. Die Bravo Hits 92" führen das Feld an; gefolgt von Club Sounds Vol und den Club Sounds 90s". Höchster Neuzugang auf Rang vier ist Kontor House Of House - Spring Edition 2016", während KuschelRock Lovesongs Of The 90's" von vier auf fünf fällt.

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