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US-Charts: The Weeknd hält die Konkurrenz in Schach

In den US-Longplay-Charts behauptet der Kanadier The Weeknd mit "Beauty Behind The Madness" die Pole Position. Five Finger Death Punch entern das Terrain mit "Got Your Six" an zweiter Stelle.

14.09.2015 16:16 • von Frank Medwedeff
Verbringt die zweite Woche auf dem US-Charts-Gipfel: The Weeknd (Bild: Universal Music)

Der Kanadier The Weeknd behauptet in den US-Longplay-Charts mit Beauty Behind The Madness" die Pole Position. Dafür reichen ihm diesmal 145.000 erzielte Charts-Einheiten (inklusive eingerechneter Downloads und Streamings von Songs des Albums), die Nielsen Music in der aktuellen Erhebungswoche (bis einschließlich 10. September) registrierte.

Die Metal-Combo Five Finger Death Punch aus Las Vegas landet mittels 119.000 "Equivalent Album Units" ihres Longplayers Got Your Six" den höchsten Neueinstieg auf Rang zwei. Dabei verkaufte sich das Album in der Startwoche 114.000 Mal und führt damit die "Top Album Sales Charts" an. Five Finger Death Punch übertreffen damit zudem ihr bisher bestes Wochenergebnis von 112.000 kostenpflichtig abgesetzten Exemplaren von The Wrong Side Of Heaven And The Righteous Side Of Hell - Volume 1", womit die Band 2013 ebenfals auf den zweiten Platz kam.

Rapper Travi$ Scott reitet anhand von 85.000 Charts-Units (darunter 70.000 pure Albumverkäufe) seines Debütalbums Rodeo" von null auf drei. Iron Maiden schlagen The Book Of Souls", ihren Spitzenreiter in Deutschland und Großbritannien, in den USA auf dem vierten Platz auf - und egalisieren damit ihre Höchstplatzierung dort mit dem letzten Studioalbum The Final Frontier" von 2010. Von 75.000 Einheiten insgesamt entfallen allein 74.000 auf Albumverkäufe - in der 1991 eingeläuteten Ära der exakten Zählungen durch Nielsen Music ein neuer Rekordwert für die englischen Metal-Cracks.

Der Australier Troye Sivan platziert seine EP Wild" (50.000 Einheiten) nach der ersten Verkaufswoche in den Vereinigten Staaten genau wie in den UK-Charts auf Position fünf. Dabei spielten physische Absätze nur eine untergeordnete Rolle. Von 45.000 Käufern der EP erwarben 43.000 die Veröffentlichung in digitaler Form.

Luke Bryan rutscht mit Kill The Lights" von drei auf sechs (45.000 Einheiten). Federn lassen müssen ebenso Taylor Swift und 1989" (von vier auf sieben; 43.000), Halsey mit Badlands" (von zwei auf acht; 35.000) und auch Ed Sheerans x"-Album (von sechs auf neun; 27.000). Future rappt sich mittels 25.000 Wocheneinheiten von DS2" um einen Rang rauf auf zehn.

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