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US-Charts: A$AP Rocky siegt klar

Rapper A$AP Rocky schwingt sich in den US-Longplay-Charts mit "At.Long.Last.A$AP" direkt an die Spitze und landet hier seine zweite Nummer eins mit klarem Vorsprung auf Taylor Swifts "1989". Swift bleibt indes bei den Digital Songs vorn.

05.06.2015 11:46 • von Frank Medwedeff
Schnappt sich wie 2013 das Charts-Zepter: A$AP Rocky (Bild: Sony Music)

Rapper A$AP Rocky schwingt sich in den US-Longplay-Charts mit At direkt an die Spitze. Der gebürtige New Yorker erreichte damit laut Nielsen Music in der am 31. Mai zu Ende gegangenen Erhebungswoche 146.000 so genannte "Equivalent Album Units". 117.000 Exemplare des Longplayers erwarben US-Bürger physisch oder digital, den Rest des Wochenresultats machen eingerechnete digitale Downloads und Streamings von Songs des Albums aus. A$AP Rocky hatte den Veröffentlichungstermin von "At.Long.Last.A$AP", der ursprünglich erst für 2. Juni vorgesehen war, um eine Woche vorgezogen. Es ist sein zweiter Spitzenreiter in den Billboard 200 nach Long 2013 (damals mit 139.000 verkauften Exemplaren).

"At.Long.Last.A$AP" ist bereits das sechste Hiphop-Album auf der Pole Position der US-Longplay-Hitliste im laufenden Kalenderjahr. Zuvor standen 2015 bereits If You're Reading This It's Too Late" von Drake, Dark Sky Paradise" von Big Sean, To Pimp a Butterfly" von Kendrick Lamar, "The Album About Nothing" von Wale sowie der Soundtrack zu Furious 7" auf dem Charts-Gipfel. Zum gleichen Zeitpunkt 2014 hatten es erst zwei Longplayer aus dem Segment Rap/HipHop ganz nach oben gebracht: Oxymoron" von Schoolboy Q sowie Mastermind" von Rick Ross.

In der frisch ausgewerteten Woche errang A$AP Rocky mehr als doppelt so viele Charts-Units wie die nach wie vor an zweiter Stelle platzierte Taylor Swift mit diesmal 70.000 Charts-Einheiten von 1989". Auf Rang drei folgt dann wieder ein Rapper: Boosie BadAzz (früher unter dem Namen Lil' Boosie bekannt) entert das Feld auf Rang drei mittels 64.000 Charts-Units (davon 59.000 Albumverkäufen) von "Touch Down 2 Cause Hell" und ist damit so erfolgreich wie noch nie zuvor. Der Soundtrack zu Pitch Perfect 2" bewegt sich um einen Listenplatz nach unten auf vier (51.000 Einheiten).

Das christliche Gesangsensemble Hillsong United ist nächster Neuzugang auf Rang fünf mit "Empires" dank 50.000 Charts-Einheiten. Die Twenty One Pilots, letzte Woche noch Tabellenführer, finden sich mit Blurryface" (38.000 Einheiten) an sechster Position wieder. Ed Sheeran robbt sich mit x" wieder um eine Stelle vor auf die Sieben (35.000).

Meghan Trainors Title" rutscht indes von fünf auf acht anhand von diesmal 34.000 erzielten Units. Zwei Soundtracks schließen die Top Ten ab: Fifty Shades Of Grey" steigt dabei von elf auf neun mittels 30.000 Charts-Einheiten, während "Furious 7" knapp unter der 30.000er Marke bleibt und somit von neun auf zehn zurückfällt.

Die Spitzenposition in den Digital Songs Charts behauptet Taylor Swift im Verbund mit Kendrick Lamar mit Bad Blood". See You Again" von Wiz Khalifa feat. Charlie Puth aus "Furious 7" verharrt an zweiter Stelle, während sich Walk The Moon mit "Shut Up And Dance" von vier auf drei steigern.

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