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US-Charts: Pole-Premiere für Twenty One Pilots

Das Duo Twenty One Pilots fliegt in den US-Album-Charts mit "Blurryface" von null auf eins und verbucht hier den ersten Spitzenreiter seiner Karriere. Taylor Swift vebessert sich mit ihrem Dauerbrenner "1989" aktuell von neun auf zwei.

28.05.2015 15:39 • von Frank Medwedeff
Machen einen Karrieresprung: Twenty One Pilots (Bild: Jabari Jacobs)

Die Twenty One Pilots fliegen in den US-Album-Charts mit ihrem vierten Album Blurryface" von null auf eins. Das Duo aus Columbus im US-Bundesstaat Ohio verbucht damit seinen ersten Spitzenreiter in den Billboard 200. Das letzte Album Vessel" von 2013 kam zwar nie über Platz 58 hinaus, verkaufte aber kontinuierlich seit seiner Veröffentlichung immer mehr als 1000 Stück pro Woche und steht mittlerweile bei 265.000 abgesetzten Exemplaren in den Vereinigten Staaten. Von "Blurryface" zählte Nielsen Music in der Startrunde 147.000 erzielte Charts-Einheiten, darunter 134.000 klassische Albumverkäufe.

Taylor Swift steigt mit ihrem Dauerbrenner 1989" mittels 91.000 erzielten Charts-Units wieder von neun auf zwei, nachdem sie gerade acht Preise bei den Billboard Music Awards abräumte und dabei ihr neues Video zur Single Bad Blood" vorstellte. Der Soundtrack zu Pitch Perfect 2" sinkt somit von eins auf drei ab anhand von diesmal 74.000 Charts-Einheiten.

Der russisch-deutsche DJ und Produzent Zedd entert das Feld mit True Colors" als zweithöchster Neueinsteiger auf Rang vier. Nielsen Music zählte hierfür 50.000 Einheiten in der Startwoche, darunter 39.000 verkaufte Alben. Meghan Trainor, die bei den Billboard Music Awards zwei Auszeichnungen gewann und dort auch live auftrat, steigt daraufhin mit Title" von zwölf auf fünf (47.000 Einheiten; davon 24.000 Albumverkäufe).

"The Voice"-Sieger Sawyer Fredericks debütiert in den Billboard 200 mit "The Voice - The Complete Season 8 Collection" (41.000 Einheiten) an sechster Stelle - die bisher höchste Notierung eines Kandidaten der Castingshow. Countrysänger Brantley Gilbert springt mit Just As I Am" (39.000) von 69 auf sieben, wofür vor allem die neue "Platinum Edition" des Albums mit acht Bonustracks verantwortlich ist.

Der Engländer Ed Sheeran kehrt nach einem Live-Auftritt bei den Billboard Music Awards mit x" (38.000 Units) per Sprung von 13 auf acht in die Top Ten zurück. Der Soundtrack zu Furious 7" sackt in seiner zehnten Woche in den Charts indes von fünf auf neun ab (36.000). Ebenfalls gut 36.000 Einheiten hieven Jamie Foxx mit Hollywood - A Story Of A Dozen Roses" von null auf zehn. Der vor allem auch als Schauspieler erfolgreiche Künstler verbucht damit sein viertes Album in den Top Ten. Allerdings erreichten seine vorigen Charts-Alben höhere Notierungen mit Platz eins für Unpredictable" (2005), Rang drei für Intuition" (2009) sowie Position sechs mit Best Night Of My Life" anno 2010.

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