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UK-Charts: Brandon Flowers bezwingt Paul Weller

In den britischen Longplay-Charts setzt sich in einem engen Zieleinlauf zweier Neueinsteiger Brandon Flowers mit "The Desired Effect" knapp gegenüber Paul Weller und dessen Album "Saturns Pattern" durch. Bei den Singles bleibt Omis "Cheerleader" im Remix von Felix Jaehn das Maß aller Dinge.

26.05.2015 14:13 • von Frank Medwedeff
Einmal mehr ganz oben in Großbritannien: Brandon Flowers (Bild: Williams + Hirakawa)

In den UK-Longplay-Charts springt Brandon Flowers mit The Desired Effect" von null auf eins. Als Solokünstler ist dies hier sein zweiter Spitzenreiter nach dem Erfolg mit Flamingo" von 2010. Zudem hatte der US-Amerikaner in Großbritannien noch vier Mal mit seiner Band The Killers die Nase vorn: 2004 mit Hot Fuss", 2006 mit Sam's Town", 2008 mit Day & Age" sowie 2012 mit Battle Born".

Flowers macht in dieser Woche das Rennen knapp vor Paul Weller, der nach der Startwoche seines Albums Saturns Pattern" mit nur rund 5000 kombinierten Charts-Einheiten Rückstand auf Flowers an zweiter Stelle ins Ziel kommt. Allein im Lauf seiner Solo-Karriere hat der einstige Anführer von The Jam und The Style Council mittlerweile 16 Top-Ten-Alben in der offiziellen britischen Hitliste auf dem Konto.

Auf Platz drei liegt jetzt die Nummer eins der letzten beiden Wochen,Wilder Mind" von Mumford & Sons. Taylor Swifts 1989" hält sich auf Rang vier, während Sam Smith mit In The Lonely Hour" von zwei auf fünf sinkt. Smiths Longplaydebüt steht nun ein ganzes Jahr ununterbrochen in den UK-Top-Ten, und fiel dabei nur in zwei Wochen aus den Top Five.

Faith No More entern die britische Hitliste mit Sol Invictus" auf Rang sechs. Für die US-Rockband ist es hier das vierte Album unter den ersten Zehn. Hozier rutscht derweil mit seinem gleichnamigen Debütalbum von drei auf sieben ab. Nächster Neuzugang ist auf Rang acht Mariah Carey mit ihrem Hitsampler Number 1 To Infinity". Die Top Ten komplettieren zwei Alben mit absteigender Tendenz: x" von Ed Sheeran (von sieben auf neun) sowie Paul Simons "The Ultimate Collection" (von fünf auf zehn).

Als Neueinsteiger in die Top 20 gelangen Hot Chip und Why Make Sense" auf Rang 13, Twenty One Pilots mit Blurryface" (14) sowie Whitesnake mit The Purple Album" (18).

Die vierte Woche an der Spitze der britischen Singles-Charts macht Omi mit Cheerleader" im Remix von Felix Jaehn perfekt. Verbessern von drei auf zwei kann sich wieder See You Again", der Hit aus dem Furious 7"-Soundtrack von Wiz Khalifa und Charlie Puth. Einen Platz runter auf drei geht es für LunchMoney Lewis mit Bills".

Den höchsten Neueinstieg feiert Taylor Swift mit Bad Blood", einer Kooperation mit Hiphop-Star Kendrick Lamar, auf Rang vier. Von sieben auf fünf nach oben bewegt sich die Nummer Where Are U Now" von Skrillex & Diplo feat. Justin Bieber.

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