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Charts KW 21: Xatar, Felix Jaehn und "Bravo Hits 89" top

In den MusikWoche Top 100 Longplay stürmt der Rapper Xatar als "Baba aller Babas" von null auf eins - und lässt dabei Mumford & Sons und Tocotronic hinter sich. Neue Spitzenreiter gibt es auch bei den Singles mit "Ain't Nobody (Loves Me Better)" von Felix Jaehn feat. Jasmine Thompson und mit den "Bravo Hits 89" bei den Compilations.

08.05.2015 18:18 • von Frank Medwedeff

Xatar, Rapper aus Bonn kurdischer Herkunft, schwingt sich als Baba aller Babas", so der Titel seines neuen Albums, in den MusikWoche Top 100 Longplay von null auf eins. Die Platte erschien auf seinem eigenen Label Alles oder nix Records im Vertrieb von Groove Attack/GoodToGo. Der Gangsta-Rapper erreichte hier zuvor 2012 mit dem Longplayer Nr Platz 19. Sein Debüt von 2008, "Alles oder nix" landete indes auf dem Index.

Auf Platz zwei ins Ziel kommt nach der ersten Verkaufswoche die englische Erfolgsband Mumford & Sons mit Wilder Mind", und Tocotronic reihen sich mit Tocotronic", auch bekannt als "Das rote Album", an dritter Stelle ein.

Auf Rang fünf debütiert das Dokument zur letzten Tour von Reinhard Mey, Dann mach's gut - Live". Parov Stelar, der Electro-Swing-Meister aus Österreich, taucht an achter Stelle auf mit The Demon Diaries". Haarscharf die Top Ten verpasst mit dem Einzug auf Rang elf das neue Werk von Tonbandgerät, Wenn das Feuerwerk landet".

Als Wiedereinsteiger dabei sind auf Rang 14 Minstrel In The Gallery" von Jethro Tull, das in verschiedenen Editionen zum 40-jährigen Jubiläum des Albums wieder auf dem Markt ist, sowie auf Rang 20 Hammer & Michel" von Jan Delay - wofür vor allem der mit dem Studioalbum zusammengerechnete Konzertmitschnitt Hammer & Michel - Live" verantwortlich ist.

Die Wiederkehr in die deutsche Charts-Rangliste der Alben schaffen zudem Coldplay mit Ghost Stories" auf Rang 39. An Neuzugängen unter den Top 50 finden sich zudem die Death-Metal-Combo Six Feet Under aus Florida mit Crypt Of The Devil" auf Rang 42 sowie auf der 46 die finnischen Folk-Metaller Korpiklaani mit Noita".

In den Top 100 Singles schwingt sich der Hamburger DJ und Produzent Felix Jaehn im Verbund mit dem englischen Gesangstalent Jasmine Thompson mit Ain't Nobody (Loves Me Better)" von vier auf eins und beendet damit die Dominanz von Wiz Khalifa und Charlie Puth, die mit See You Again" , dem Hit aus dem Kinorenner Furious 7", nun Platz zwei belegen. Auch eine Stufe abwärts auf die Drei geht es für Lost Frequencies und Are You With Me".

Den höchsten Neueinstieg feiert die neuerdings auf Deutsch singende Sarah Connor mit dem musikalischen Kompliment Wie schön du bist" auf Rang sieben. Auf der 14 kommt Lena, die ESC-Siegerin von 2010, mit Traffic Lights" an.

In den MusikWoche Top 30 Compilations katapultieren sich die Bravo Hits 89" direkt an die Tabellenspitze und lösen hier Vorgänger Bravo Hits 88" ab, der nach elf Wochen auf dem Gipfel nun an zweiter Stelle rangiert. Auf Platz drei stehen bleibt Kontor - Top Of The Clubs Vol.

Zweithöchster Neuzugang der Woche ist auf Rang 13 Hardbass - Chapter 29", und auf 17 debütiert Im Wunderland der Melodien" aus dem Hause Telamo.

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