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Eurosonic Noorderslag mit EBBAs eröffnet

Die Verleihung der European Border Breaker Awards läutete am 14. Januar die 29. Ausgabe von Eurosonic Noorderslag ein. Den Publikumspreis gewannen die Common Linnets.

15.01.2015 09:59 • von Dietmar Schwenger
Mit dem Public Choice Award auf der EBBA-Bühne: Ilse de Lange von den Common Linnets (Mitte) mit Band und Moderator Jools Holland (links) (Bild: Mike Breeuwer)

Die Verleihung der European Border Breaker Awards (EBBAs) läutete am 14. Januar 2015 die 29. Ausgabe von ein. Erstmals ging die wieder von Jools Holland moderierte Show, die über das Netzwerk der European Broacasting Union (EBU) in 50 Ländern ausgestrahlt wird, in der Stadsschouwburg über die Bühne und nicht mehr im Tagungsgebäude De Oosterport.

. Lediglich der wurde am Abend der Verleihung bekanntgegeben: Die meisten Stimmen bei der Online-Abstimmung erhielten die Common Linnets, die den Abend bereits musikalisch mit zwei Live-Songs eröffnet hatten und später in der Show gemeinsam mit Jools Holland am Klavier den Hank-Williams-Song "I'm So Lonesome I Could Cry" spielten.

Neben der Country-Band holten sich auch die Dänin Mo, die Französin Indila und die Belgierin Melanie de Biasio ihren Preis ab, mit dem die Erfolge von europäischen Künstlern mit ihrem Debütalbum außerhalb ihres Heimatterritoriums gewürdigt werden. Sie traten zudem live in der Show auf. Ein weiterer Live-Act waren die Ting Tings, eine frühere Siegerband.

Die deutschen Sieger Milky Chance waren hingegen verhindert. Für das Duo nahm ihr Manager Björn Deparade den Preis entgegen. Weitere Preise gingen an Hozier aus Irland, John Newman (UK), Klangkarussell (Österreich), Todd Terje (Norwegen) und Tove Lo (Schweden).Die erstmals vergebene Kategorie "Best Festival Act" ging an die Formation Jungle.

"Die europäische Musik ist in den vergangenen Jahren ein ganzes Stück weitergekommen - nicht zuletzt dank dieser Veranstaltung", sagte Jools Holland in der Show. In einer Umbaupause bat er Karel Bartak, Head of Culture Unit der EU-Kommission, auf die Bühne."Musik in Europa sollte keine Grenzen kennen, deswegen unterstützen wir die Veranstaltung auch weiterhin", formulierte Bartak in dem Interview.