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Charts KW 48: Pink Floyd nicht aufzuhalten

Pink Floyd setzen sich mit "The Endless River" wie in Großbritannien auch in den MusikWoche Top 100 Longplay gleich an die Spitze. Neue Nummer eins bei den Singles ist "Dangerous" von David Guetta feat. Sam Martin. Die andauernde Dominanz der "Bravo Hits 87" bei den Compilations ergibt einen dreifachen Erfolg für Produkte von Warner Music.

18.11.2014 06:55 • von Frank Medwedeff
Auch in Deutschland top: Pink Floyd (Bild: Andy Earl)

Pink Floyd setzen sich mit The Endless River", der neuen Platte mit Aufnahmen aus den Sessions zum 1994er Album The Division Bell", wie in Großbritannien auch in den MusikWoche Top 100 Longplay gleich an die Spitze und haben damit bereits Goldstatus in Deutschland erlangt. Hierzulande ist es ihre siebte Nummer eins nach Animals" (1977), The Wall" (1979), The Final Cut" (1983), dem erwähnten Werk "The Division Bell", dem Live-Album Pulse" (1995) und dem Sampler Echoes - The Best Of Pink Floyd" (2001).

Die Foo Fighters brettern auf Sonic Highways" auf den zweiten Platz. Andrea Berg kommt als Wiedereinsteigerin mit Atlantis - Live 2014" auf Platz drei. Maßgeblich verantwortlich dafür ist aber der neue, von GfK Entertainment hier mit eingerechnete Konzertmitschnitt Atlantis - Live - Das Heimspiel", der in ihrem Wohnort Aspach aufgezeichnet wurde.

Eine geballte Phalanx von Neuzugängen teilt sich die folgenden Ränge auf: Silbermond setzen sich mit dem Sampler Alles auf Anfang - 2014 - 2004" auf den vierten Platz. Dahinter folgen Zaz mit ihrem Tribut an Paris", die Metalband Machine Head mit Bloodstone & Diamonds", Queen mit Forever" sowie Deutschlands Reggae-Star Gentleman mit MTV Unplugged".

Nah bei dir" heißt das neue Album von Adoro, mit dem sich die Crossover-Gesangsgruppe nach der ersten Verkaufswoche auf Position 16 schwingt. Das HipHop-Trio Inglebirds aus dem Saarland debütiert mit Big Bad Birds" an 18. Stelle. Auf Rang 27 reiht sich frisch Das ultimative Best Of Album" von Matthias Reim ein.

Nach der Startwoche immerhin in die obere Hälfte des Klassements bringen es zudem die Antilopen Gang mit Aversion" (41), Mrs mit ihrem zweiten Longplayer, Postcards", sowie Einstürzende Neubauten per "Lament" (50).

Der erfolgsverwöhnte französische DJ und Produzent David Guetta springt in den MusikWoche Top 100 Singles von null auf eins mit Dangerous", einer gemeinsamen Aufnahme mit dem US-amerikanischen Sänger Sam Martin. Meghan Trainor, die sechs Wochen mit All About That Bass" ganz oben stand, belegt nun Rang zwei. Ebenfalls um eine Rangstufe hinunter auf die Drei tritt Robin Schulz mit Sun Goes Down", seiner Single mit der Engländerin Jasmine Thompson.

Kwabs, den hoffnungsvollen Soulsänger aus London, führt sein Walk" sofort auf Rang vier - noch vor Herbert Grönemeyer, dessen Single Morgen" an fünfter Position ins Charts-Geschehen eingreift.

Vierthöchster neu gelisteter Ttiel ist auf Rang 15 Wrapped Up" von Olly Murs im Verbund mit Travie McCoy. Als Aufsteiger der Woche macht Cro einen Satz von 84 auf 35 mit Hey Girl".

In den MusikWoche Top 30 Compilations verlängern die Bravo Hits 87" ihre Dominanz auf sieben Wochen. Da die aktuelle Ausgabe der Hit-Compilation-Serie im Vertrieb von Warner Music erschienen ist, bejubelt der Hamburger Major, der auch Pink Floyd und David Guetta vermarktet, in dieser Woche die gleichzeitige Tabellenführung in allen drei Hitlisten.

Direkt aufs Compilations-Podest bringen es als Neueinsteiger die Kopplungen Club Sounds Vol (zwei) und RTL Hits 2014" (drei). Sofort nach Veröffentlichung Einzug in die Top Ten halten auch Kontor Top Of The Clubs - The Biggest Hits Of The Year MMXIV" (sechs), Christliche Hitparade - Weihnachten" (acht) sowie (zehn).