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UK-Charts: Durchmarsch von Pink Floyd

In den britischen Longplay-Charts setzen sich Pink Floyd mit "The Endless River" direkt an die Spitze und verbuchen hier insgesamt ihre sechste Nummer eins. Bei den Singles siegt Gareth Malone's All Star Choir mit einer als Benefizsingle für die BBC-Charity-Aktion "Children In Need" veröffentlichten Coverversion von Aviciis Hit "Wake Me Up".

17.11.2014 15:43 • von Frank Medwedeff
Mit erstmals veröffentlichten Archivaufnahmen auf eins: Pink Floyd (Bild: Albert Watson)

In den britischen Longplay-Charts setzen sich Pink Floyd mit The Endless River" direkt an die Spitze. Nach 19 Jahren kehren die Progrock-Veteranen damit auf die Pole Position in ihrem Heimatland zurück. Es ist hier insgesamt die sechste Nummer eins für Pink Floyd nach Atom Heart Mother" (1970), Wish You Were Here" (1975), The Final Cut" (1983), The "Division Bell" (1994) und dem Live-Mitschnitt Pulse" (1995).

"The Endless River" bietet bislang unveröffentlichtes, bis auf einen Song rein instrumentales Material aus den Sessions zu "The Divison Bell". Die Official Charts Company meldet 139.000 verkaufte Exemplare in der ersten Verkaufswoche im Vereinigten Königreich. Mehr Abnehmer in der Startwoche fanden in diesem Jahr demnach nur Ghost Stories" von Coldplay und "x" von Ed Sheeran.

Von null auf zwei springen in dieser Woche die Foo Fighters mit Sonic Highways". Die Band um Dave Grohl (Ex-Nirvana) steigert sich zugleich auch mit ihren Greatest Hits" von 101 auf 19. Ed Sheeran rutscht mit x" von eins auf drei ab, und Sam Smith mit In The Lonely Hour" von vier auf fünf. Der neue Sampler von Queen, Forever", debütiert an fünfter Position. Das Album enthält drei bislang unveröffentlichte Titel, darunter "There Must Be More Life Than This", eine Kollaboration mit Michael Jackson.

Taylor Swifts 1989" fällt von drei auf sechs zurück. Nächste Neueinsteigerin ist auf Rang sieben Cheryl, früher bekannt als Cheryl Cole, mit ihrem Longplayer Only Human". Jeweils in der Abwärtsbewegung befinden sich André Rieu mit "Love In Venice" (von vier auf acht), Calvin Harris mit Motion" (von zwei auf neun) sowie George Ezra und Wanted On Voyage" (von acht auf zehn).

Nach der Startwoche sofort in die Top 20 gelangen Rumer mit "Into Colour" (Platz zwölf), Donny Osmond mit "The Soundtrack Of My Life" (17) sowie die US-Metaller Machine Head und deren Album Bloodstone & Diamonds" (18).

Auch in den UK-Singles-Charts katapultiert sich ein Neuzugang ohne Umweg ganz nach oben: "Wake Me Up" von Gareth Malone's All Star Choir, eine Benefizsingle zugunsten der von der BBC initiierten Charity-Aktion "Chldren In Need", verkaufte gut 120.000 Einheiten. Auf der Coverversion des Smash-Hits von Avicii wirken unter anderen die Komikerin, Schauspielerin und Buchautorin Jo Brand, der Tänzer, Choreograf und Theaterleiter Craig Revel Horwood, die Schauspielerin Linda Robson und die Komikerin, Moderatorin und Schauspielerin Mel Giedroyc mit.

Ed Sheerans aktuller Hit, Thinking Out Loud", belegt wie in der Vorwoche den zweiten Platz. Die populäre Boygroup One Direction verbessert sich mit Steal My Girl" von neun auf drei. Somit fällt die Nummer eins der vergangenen Woche, "I Don't Care" von Cheryl, auf Rang vier zurück.

In die Top Ten schaffen es Tom Odell per Steigerung von "Real Love" von 21 auf sieben sowie zwei weitere Neueinsteiger: The Veronicas aus Australien mit "You Ruin Me" auf acht sowie Sam Smith mit "Like I Can" (Platz neun).

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