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Kongress Zukunft Pop setzt auf akustisches Kapital

Am 23. November veranstaltet die Popakademie Baden-Württemberg zum fünften Mal den Kongress Zukunft Pop. In der Mannheimer Hochschule treffen sich Mitwirkende aus Musikbranche, Kulturpolitik, Hochschul- und Bildungswesen sowie Popförderung.

01.01.1970 01:00 • von Tobias Wullert
Richtet zum fünften Mal den Kongress Zukunft Pop aus: Udo Dahmen (Bild: MusikWoche)

Am 23. November 2013 veranstaltet die Popakademie Baden-Württemberg zum fünften Mal den Kongress Zukunft Pop. In der Mannheimer Hochschule treffen sich Mitwirkende aus Musikbranche, Kulturpolitik, Hochschul- und Bildungswesen sowie Popförderung. In vier Gesprächsrunden will man aktuelle und künftige Themen der Branche unter dem Gesamtaspekt der Popkultur erörtern. Offizieller Medienpartner des Kongresses ist MusikWoche.

"Die Entwicklung im Bereich Förderung und Ausbildung in der Popkultur hat in den vergangenen Jahren ein neues Level erreicht. Die Themen des Kongress Zukunft Pop machen die Vielfalt und hohe gesellschaftliche Relevanz der Popkultur deutlich", erklärt Udo Dahmen, Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer Popakademie Baden-Württemberg, in einem Grußwort zur Veranstaltung.

Die Keynote zur Eröffnung hält Christian Höppner, Präsident des Deutschen Kulturrats und Generalsekretär des Deutschen Musikrats. Im ersten Panel spricht Udo Dahmen unter anderem mit Andrea J vom Bundesverband Popularmusik und Peter Weihe, Gründungsmitglied und Vorstand des Verbandes der Verband der deutschen Musikproduzenten (Mpag) sowie weiteren Vertretern von Pophochschulen und Verbänden aus dem gesamten Bundesgebiet über das Thema "Popmusik & Hochschulausbildung".

An anderer Stelle werden unter der Leitung von David-Emil Wickström (Popakademie Mannheim) mit Gästen wie der Songwriterin Michelle Leonard internationale Ansätze der Songwriting-Ausbildung aufgezeigt und diskutiert. Moderator Marcus S. Kleiner beleuchtet gemeinsam mit einem Expertenteam, darunter Jan "Monchi" Gorkow, Sänger der Audiolith-Band Feine Sahne Fischfilet, demokratiefeindliche Subkulturen in der Popmusik im Panel Extremismus-Pop. Im vierten Panel stellt Autor Bastian Lange mit Experten wie MusikWoche-Chefredakteur Manfred Gillig-Degrave die Frage, nach dem akustischen Kapital und was Politik für die Musikwirtschaft in einer Stadt leisten kann.

Der Zutritt zum Kongress ist kostenfrei. Die Popakademie bittet jedoch um Anmeldung.