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Activision Blizzard kämpft um die Freiheit

Wie erwartet nimmt Activision Blizzard den vorläufigen Stopp des Verkaufsverfahrens nicht kampflos hin. Der Major geht gegen die Gerichtsentscheidung vor, die den Deal mit Haupteigner Vivendi Mitte September auf Eis gelegt hatte.

25.09.2013 09:15 • von Tim Pototzki
Der Activision-Blizzard-Deal beschäftigt weiter die Gerichte (Bild: Fotolia)

Activision Blizzard nimmt den nicht kampflos hin. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" geht der Major gegen die Gerichtsentscheidung von Mitte September vor, die den Verkauf der Mehrheit von Haupteigner Vivendi derzeit blockiert. Durch die Verzögerung könnten den Anteilseignern "irreparable Schäden" entstehen, argumentieren die Anwälte von Activision Blizzard. Das Gericht hatte zuvor angeordnet, dass die Aktionäre über abstimmen müssen. Da eine Aktionärsversammlung allerdings frühestens am 15. Oktober abgehalten werden könne, fürchtet Activision Blizzard einen nicht wieder gut zumachenden Zeitverlust. Das Gericht hat nun für den 10. Oktober eine Anhörung angesetzt, auf der die Argumente des Majors gehört werden sollen.