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Festivalveranstalter lassen Kinder auf die Reeperbahn

In diesem Jahr bietet das Reeperbahn Festival erstmals auch Programm für und über Kinder. So treten einige Kinder-Acts auf und die Veranstalter bieten Workshops für die Kleinen an. Und auch der Reeperbahn Campus beschäftigt sich mit dem Thema.

02.09.2013 12:36 • von Dietmar Schwenger

In diesem Jahr bietet das Reeperbahn Festival erstmals auch Programm für und über Kinder. So treten einige Kinder-Acts auf und die Veranstalter bieten Workshops für die Kleinen an.

Gebucht für das Festival sind unter anderem die HipHop-Kombo Deine Freunde und die Hamburger Band Radau!. Für Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren, die in Begleitung eines Erziehungsberechtigten mit gültigem Identifikationsband sind, ist der Eintritt für diese Konzerte kostenlos.

Neben ihrem Konzert entwickeln Radau! gemeinsam mit Kindern ab vier Jahren in einem Workshop zum Song "Wir gehen baden" eine Choreografie, die bei dem anschließenden Konzert aufgeführt wird. Ein weiterer Workshop, "Mal-Kino mit Hasen und Socken", soll Kinder mit Hilfe von modernen Technologien wie iPads an "modernes Storytelling" heranführen.

"Musik für Kids ist erwachsener geworden", teilen die Veranstalter mit. Sie erreiche neue Zielgruppen und biete neue Perspektiven für die Musikwirtschaft. Darüber diskutieren beim Konferenzprogramm "Kids Music - Neues Genre, neue Chancen" Thorsten Hartmann (KiRaKa Musikteam WDR), Eduardo Garcia (Managing Director/Producer Chemusic), Bent Schönemann (Head of Music & New Business Europa/Sony Music) und Henrik Gümoes (Music Consultant Starwatch Entertainment).

Das findet vom 25. bis 28. September 2013 in Hamburg statt. Ein Großteil des öffentlichen Music und Arts Programms wird von der Reeperbahn Festival GbR veranstaltet, einem Joint Venture der Hamburger Agentur Inferno Events und der Karsten Jahnke Konzertdirektion. Für das Campus-Programm zeichnet Inferno Events allein verantwortlich.

Das Reeperbahn Festival präsentiert in den drei Bereichen Music, Campus und Arts über 400 Programmpunkte. Dazu gehören Auftritte von internationalen Newcomern aus Rock, Pop, Indie, Folk und Elektro, ein umfangreiches Konferenz und B2B-Programm sowie musikbezogene Ausstellungen, Filmvorführungen, Lesungen oder Street Art.