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Schweiz-Charts: Steff La Cheffe übertrumpft Deep Purple

In den Schweizer Longplay-Charts entscheidet die Berner Rapperin und Beatboxerin Steff La Cheffe mit "Vögu zum Geburtstag" das Rennen vor Deep Purple mit "Now What?!" für sich.

10.05.2013 15:31 • von Frank Medwedeff
Feiert ihr erstes Nummer-eins-Album: Steff La Cheffe (Bild: Peter Hauser)

In den Schweizer Longplay-Charts brettert Steff La Cheffe mit ihrem zweiten Studioalbum "Vögu zum Geburtstag" von null auf eins. Für die Berner Rapperin und Beatbox-Künstlerin ist dies hier ihr erster Spitzenreiter, nachdem sie mit ihrem Debüt "Bittersuessi Pille" 2010 Platz sieben erreicht hatte. 2011 gewann sie den Swiss Music Award in der Kategorie "Best Talent national".

Steff La Cheffe entscheidet das Rennen um das Charts-Zepter in ihrer Heimat gegenüber Deep Purple für sich, die mit Now What?!", ihrer Nummer eins in Deutschland und Österreich, im Land der Eidgenossen auf Rang zwei ankommen. Michael Bublé rutscht mit To Be Loved" um einen Rang nach unten auf die Drei.

Mit der via YouTube bekannt gewordenen Formation Uslender Production und ihrem Album "Zrug in Summer" auf der Vier und dem HipHop-Gespann Phumaso & Smack aus Winterthur mit "Wurzle & Chrone" auf der Sechs schaffen es neben Steff La Cheffe noch zwei Schweizer Acts als Neuzugänge in die Top Ten. Zwischen denen platziert sich auf Rang fünf Alex Hepburn mit "Together Alone", der Nummer drei von letzter Woche.

Nach unten geht es aktuell auch für Depeche Mode mit Delta Machine" (von sechs auf sieben) und Lindsey Stirling mit ihrem gleichnamigen Album (von fünf auf acht). Pink klettert hingegen mit The Truth About Love" von zwölf auf neun. Dadurch fällt Passenger mit All The Little Lights" um einen Rang zurück und bildet jetzt das Schlusslicht der Top Ten. Erst auf Rang 13 findet sich der Spitzenreiter von letzter Woche, Luca Hänni mit Living The Dream", wieder.

Keinerlei Veränderungen gibt es auf dem Podium der Schweizer Singles-Charts. Daft Punk feat. Pharrell Williams gebührt hier weiterhin die Pole Position mit Get Lucky", gefolgt von Pink feat. Nate Ruess mit Just Give Me A Reason" und Passenger mit Let Her Go".

Ans Tor zu den Medaillenrängen klopfen Macklemore & Ryan Lewis feat. Ray Dalton mit Can't Hold Us" (von sieben auf vier) sowie Robin Thicke feat. T & Pharrell mit Blurred Lines" (von zehn auf fünf). Auf dem Weg in die Spitzengruppe ist zudem US-Rapper Wax mit Rosana", dem Spitzenreiter der Singles-Charts in Österreich, per Satz von 15 auf acht.

Die Neueinsteiger im Singles-Segment tun sich schwer in dieser Woche. Am besten mit einem erstmals gelisteten Titel schneiden noch Wankelmut & Emma Louise mit My Head Is A Jungle" auf Rang 35 ab.

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