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Rhapsody will Metadaten aufbohren

Wenn es um das Verhältnis zwischen Streamingdiensten auf der einen sowie Komponisten und Autoren auf der anderen Seite geht, ist meist von schmalen Erlösen zu hören. Die Rhapsody-Betreiber wollen nun etwas tun, um das Verhältnis zu verbessern. Dabei geht es zwar nicht um Geld, aber um Credits.

08.05.2013 16:40 • von Knut Schlinger
Will Credits geben: Jon Irwin (Bild: MusikWoche)

Wenn es um das Verhältnis zwischen Streamingdiensten auf der einen sowie Komponisten und Autoren auf der anderen Seite geht, ist meist von schmalen Erlösen zu hören. Die Rhapsody-Betreiber wollen nun etwas tun, um das Verhältnis zu verbessern. Dabei geht es zwar nicht um Geld, aber um Credits.

So erklärte Rhapsody-President Jon Irwin im Rahmen der Jahrestagung des US-Handelsverbands NARM, dass Rhapsody künftig eine von der Grammy-Academy ins Leben gerufene Initiative unter dem Motto "Give Fans The Credit" unterstützen werde. Dabei geht es darum, Rhapsody-Kunden beim Hören eines Songs über Basisdaten wie den Songtitel und den Namen des aufführenden Künstlers hinaus auch Zugriff auf Informationen zu den Komponisten und Songschreibern sowie beteiligten Musikern zu gewähren.

"Rhapsody-Nutzer sind begeisterte Musikfans", sagt Irwin. Sie wüssten auch die Leistungen zu würdigen, die einem Song erst Leben einhauchen. "Wir stehen unseren Hörern gegenüber in der Verantwortung, diese Initiative zu unterstützen. Darüber hinaus wird die Einbindung vollständigerer Informationen als wirklich nützliches Zusatzfeature helfen, die Verbindung unserer Nutzer zu ihren liebsten Künstlern und Songs zu vertiefen."

Mit einer Umsetzung sei in den kommenden Monaten zu rechnen, heißt es aus den USA.