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Charts KW 13: David Bowie führt Neueinsteiger-Quintett an

David Bowie ist mit "The Next Day" neuer Primus der MusikWoche Top 100 Longplay, in denen mit Bon Jovi, Hurts, Bosse und Chakuza lauter weitere Neueinsteiger in den Top Five rangieren. Bei den Singles setzt sich Passenger erstmals ganz nach vorn.

19.03.2013 06:55 • von Frank Medwedeff
Feiert späte Premiere auf dem deutschen Album-Charts-Gipfel: David Bowie (Bild: Jimmy King)

Wie in Großbritannien stürmt David Bowie mit The Next Day" auch in den deutschen MusikWoche Top 100 Longplay aus dem Stand auf Rang eins und landet hier mit 66 Jahren seinen ersten Spitzenreiter überhaupt. Der englische Popstar führt eine Riege von lauter Neuzugängen unter den Top Five an. Direkt auf Rang zwei bringen es Bon Jovi mit What About Now", gefolgt von Hurts mit Exile", Bosse mit Kraniche" und Chakuza mit Magnolia".

Von null auf neun schafft es Megaloh mit Endlich unendlich", während Hansi Hinterseer mit Das Beste - Seine schönsten Lieder" mit dem Einzug auf Rang elf die Top Ten nur hauchdünn verfehlt.

Frisch auf Rang 15 gelistet ist der neue SpongeBob-Longplayer namens Bobstar - Das total abgedrehte Album". Josh Groban entert mit seinem aktuellen Werk All That Echoes", mit dem er kürzlich in den USA auf die Pole Position schnellte, das deutsche Charts-Terrain auf Position 18.

Olly Murs rangiert mit dem Album Right Place Right Time", mit dem er bereits Ende letzten Jahres die UK-Hitliste anführte, neu auf 28. Und an 32. Stelle debütiert Sound City - Real To Reel", der Soundtrack des von Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) inszenierten Dokumentarfilms über das berühmte Studio Sound City in Los Angeles. Grohl selbst ist hier auf allen Stücken zu hören, unter anderem gemeinsam mit Paul McCartney, Stevie Nicks, Rick Springfield, Josh Homme (Queens Of The Stone Age, Them Crooked Vultures) oder Corey Taylor (Slipknot, Stone Sour).

Passenger steigert sich mit Let Her Go" in den MusikWoche Top 100 Singles von drei auf eins. Der britische Singer/Songwriter mit Wahlheimat Australien beendet damit die neunwöchige Regentschaft von will.i.am & Britney Spears, die mit Scream & Shout" nun Platz zwei einnehmen. Ebenfalls um einen Rang nach unten auf die Drei geht es für Macklemore & Ryan Lewis feat. Wanz mit Thrift Shop".

Verbessert zeigen sich hingegen Sido mit Bilder im Kopf" (von sieben auf sechs), Pitbull feat. Christina Aguilera mit Feel This Moment" (von elf auf neun) und Pulcino Pio mit Das kleine Küken piept" (von 15 auf zehn).

Der einzige Charts-Einstieg in der oberen Hälfte der Singles-Hitliste gebührt Schiller mit Lichtermeer" auf Rang 47.

Die Bravo Hits 80" verlängern ihre Vorherrschaft in den MusikWoche Top 30 Compilations auf fünf Wochen. Die Club Sounds Vol klettern von drei auf zwei und tauschen somit den Platz mit Future Trance Vol.

Den ersehnten Frühling propagieren die beiden höchsten Neueinsteiger: Best Of 2013 - Frühlingshits" auf Rang vier und die RTL Frühlingshits 2013" auf der Sieben.