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Urheberserie: Ole Seelenmeyer über den Kampf der Musiker um Tantiemen

Komponisten, Textdichter, Arrangeure, Produzenten - sie alle stehen als Urheber an der Basis der Verwertungskette. Die MusikWoche-Serie "Urheber - Die Quelle der Wertschöpfung" stellt die Fraktionen der Kreativwirtschaft und ihre Verflechtung mit den Verwertern vor. Die fünfte Folge widmet sich den ausübenden Musikern.

23.07.2012 14:41 • von Christian Schober

Komponisten, Textdichter, Arrangeure, Produzenten - sie alle stehen als Urheber an der Basis der Verwertungskette. Die MusikWoche-Serie "Urheber - Die Quelle der Wertschöpfung" stellt die Fraktionen der Kreativwirtschaft und ihre Verflechtung mit den Verwertern vor. Die fünfte Folge widmet sich den ausübenden Musikern und ihrem Kampf um eine gerechte Verteilung der Tantiemen.

Die Einführung des PRO-Abrechnungsverfahrens vor 13 Jahren durch die GEMA sieht Ole Seelenmeyer, Vorsitzender des Deutschen Rock & Popmusikerverband (DRMV), als Hauptgrund für einen "massiven Einbruch" der Urheberrechtseinnahmen der live auftretenden Künstler in Deutschland. Umso positiver bewertet Seelenmeyer im Gespräch mit MusikWoche nun die Umstellung auf das INKA-Verfahren, das "einfacher und transparenter" sei. So räumt selbst der langjährige Kritiker der Verwertungsgesellschaft ein: "Die GEMA ist auf dem richtigen Weg".

Lesen sie im im Rahmen der Urheberserie zudem, welchen Nachholbedarf Seelenmeyer im Rundfunk- und Internetbereich sieht und welche Finanzierungsmodelle er jungen Musikern empfiehlt.