chartwoche.de

Hitbeat: Schwedenmetaller top

01.01.1970 01:00 • von Norbert Obkircher

In den MusikWoche Top 100 Longplay schnellen In Flames mit Sounds Of A Playground Fading", ihrem ersten Album für Century Media/EMI, aus dem Stand an die Spitze. Erstmals tauchte die schwedische Melodic-Death-Metal-Band 1997 mit "Whoracle" in den deutschen Charts auf und brachte es damals auf Rang 78. Seitdem ging es für die Formation um Sänger Anders Fridén fast kontinuierlich bergauf: "Mit "Colony" erreichte sie 1999 Platz 69, mit "Clayman" anno 2000 Rang 43 und mit "Reroute To Remain" 2002 bereits Position 23.

Nur mit "Soundtrack To Your Escape", 2004 auf Platz 28, kamen In Flames nicht ganz an die Chartsplatzierung des Vorgängeralbums heran. Mit "Come Clarity" schafften sie es 2006 auf Rang sechs - ebenso wie 2008 mit "A Sense Of Purpose". Förderlich für ihren jetzigen ganz großen Coup dürften mit Sicherheit ihre Auftritte bei Marek Lieberbergs Großfestivals Rock am Ring und Rock im Park gewesen sein.

In Flames verdrängen Pietro Lombardi mit "Jackpot" nach dreiwöchiger Regentschaft auf Platz zwei. Wieder einen Rang nach oben auf Podestplatz drei bringt es Adele mit 21". Einen bemerkenswerten Einstand in der Longplay-Hitliste gibt der Berliner Sänger und Songschreiber Tim Bendzko: Mit Wenn Worte meine Sprache wären" steigt er nach der ersten Verkaufswoche auf Rang vier ein - und damit zwei Plätze vor US-Rapper Pitbull und Planet Pit". Den Wiedereintritt unter die Top Ten zelebrieren die Foo Fighters per Verbesserung von Wasting Light" von 14 auf neun.

Neu auf Rang 14 gelistet ist das junge Klassik-Crossover-Trio Il Volo aus Italien mit seinem gleichnamigen Album, das den Rückenwind eines Auftritts in der letzten regulären "Wetten, dass ...?"-Aus - gabe mit Thomas Gottschalk nutzt. LMFAO schaffen es mit Sorry For Party Rocking" nach der Startwoche auf Rang 19, Blank & Jones mit der Relax Edition Six" auf 20. Der Soforteinstieg ins obere Drittel gelingt auch Symphony Xmit Iconoclast" auf 25, Bon Iver mit Bon Iver" (26) und den Cappuccinos mit Party auf dem Mond" (33).

In den MusikWoche Top 100 Singles triumphieren Performer aus der letzten "Wetten, dass ..."-Show. Jennifer Lopez steigert sich mit On The Floor", dem in Kooperation mit Pitbull entstandenen Hit, nach ihrem Besuch in der ZDF-Show auf Mallorca von vier auf eins. Ebenfalls bei Gottschalk zu Gast waren "DSDS"-Finalistin Sarah Engels und ihr Bezwinger Pietro Lombardi mit dem gemein - samen Duett I Miss You", mit dem sie nun auf Platz zwei der Singles-Hitliste einsteigen.

Alexandra Stan rutscht mit Mrvon zwei auf drei. Und für LMFAO geht es mit Party Rock Anthem", ihrem Smash-Hit mit Beteiligung von Lauren Bennettund GoonRock, gar von der Pole Position raus aus den Medaillenrängen auf die Vier. Tim Bendzko klettert synchron zu seinem Albumcoup mit der Single Nur noch kurz die Welt retten" von 15 auf neun. Der nächsthöchste Neuankömmling nach dem "DSDS"-Duo findet sich erst an 38. Stelle: Lucenzo feat. Don Omar mit Danza Kuduro".

The Dome Vol verlängert die Präsenz auf dem Gipfel der MusikWoche Top 30 Compilations auf drei Wochen. Unverändert rangieren die Bravo Hits 73" an zweiter Position. Dahinter geben zwei Neuzugänge Gas: Kontor - Top Of The Clubs Vol sichert sich Medaillenrang drei vor den RTL "Sommer Hits 2011".