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Universal bringt "JazzEcho" aufs iPad

Erst kürzlich hatte Astrid Kieselbach, Director Jazz bei Universal Music Classics & Jazz, im Gespräch mit MusikWoche auf die weiter wachsende Bedeutung von Downloads im Jazz-Geschäft hingewiesen. Nun soll eine eigens entwickelte iPad-App die Ansprache der digitalen Zielgruppe weiter verbessern.

01.01.1970 01:00 • von Knut Schlinger
Soll iPad-Nutzer ansprechen: Das "JazzEcho" von Universal Music in der App-Version (Bild: iTunes, Screenshot)

Erst kürzlich hatte Astrid Kieselbach, Director Jazz bei Universal Music Classics & Jazz, im Gespräch mit MusikWoche auf die weiter wachsende Bedeutung von Downloads im Jazz-Geschäft hingewiesen. So habe Melody Gardot mit ihrem Album My One And Only Thrill" einen Downloadanteil von 30 Prozent erreicht: "Daran sieht man auch, dass unsere Zielgruppe dort durchaus angekommen ist", sagte Kieselbach.

Die Ansprache dieser Zielgruppe soll nun offenbar weiter ausgebaut werden: Universal Music bringt sein "JazzEcho"-Magazin in digitaler Version heraus und peilt mit einer eigens entwickelten App für das Apple Surftablett die vermutlich zahlungskräftigen iPad-Besitzer an.

Die App kann über den iTunes Store gratis bezogen werden. "Das 'JazzEcho' geht nicht nur mit der Zeit, sondern ist dieser oft einen Schritt voraus", meint Astrid Kieselbach. Deshalb sei es "nur folgerichtig, dass das größte Jazzmagazin in Deutschland auch das erste im iPad-Format ist".

Als Director Digital Media bei Universal Music sieht Stephan Steigleder bei dieser Anwendung "die Vorteile des Printmagazins mit denen der Website" kombiniert" und verweist zudem auf die "Möglichkeit zum direkten Kauf von Musik via iTunes und bravado.de".

Als Partner wirkte die in Berlin ansässige Internetagentur Digiden an der Entwicklung der App mit.