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VUT rief Mitglieder und Regionalgruppen nach München

Zwei Tage lang tagte der VUT in München: Dabei stand im Gasteig zunächst die Mitgliedervollversammlung auf der Agenda, anschließend folgte ein Treffen der Regionalgruppen des Indie-Verbands.

21.04.2011 10:47 • von Knut Schlinger

Zwei Tage lang tagte der VUT - Verband unabhängiger Musikunternehmen in München: Dabei stand im Gasteig am 18. April zunächst die Vollversammlung der VUT-Mitglieder auf der Agenda. Als Gastgeber betonte Münchens Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des VUT für die heimische Musik- und Kulturwirtschaft, strich aber auch die Rolle Münchens als Musikmetropole in Europa und als Heimat von mehr als über 70 unabhängigen Labels heraus. Im Laufe des Tages folgten Präsentationen von Lisa Luppold und Maik Hausmann von media control GfK International, die unter anderem die seit Februar 2011 im Auftrag des VUT ermittelten Independent- und Independent-Newcomer-Charts vorstellten, sowie von PhonoNet-Geschäftsführer Dietmar Schlumbohm.

"Es war gut, mal wieder in München gewesen zu sein. Der VUT sollte häufiger wandern", fasst VUT-Vorstandsmitglied Peter James zusammen.

Am 19. April folgte dann ein Treffen von VUT-Vorstand, Geschäftsstelle und Vertretern aller Regionalgruppen des Indie-Verbands. "Aus den jüngsten Erfahrungsberichten der einzelnen Regionalgruppen wurden Möglichkeiten und Perspektiven erarbeitet, die die Zusammenarbeit von Bund und Regionen verstärken werden", heißt es aus Berlin. So sollen die Regionalgruppen künftig "mehr auf die Politik auf Länderebene" eingehen, um dort "die Bedürfnisse der unabhängigen Musikunternehmen zu verdeutlichen und voranzutreiben".

"Die Regionalgruppen des VUT sind aufgrund der föderalen Struktur unseres Landes von zentraler Bedeutung für die Vermittlung der Ziele des VUT und die Zusammenarbeit auf kommunaler und landespolitischer Ebene", lässt VUT-Vorstand Jürgen Enninger wissen. Dieser Bedeutung werde der VUT "durch einen vertieften Austausch und Aufbau einer tragfähigen Infrastruktur der Regionalgruppen" gerecht: "Dadurch kann der VUT nicht nur den wichtigen musikwirtschaftlichen Zentren Deutschlands, sondern auch den vielen kleinen Musikwirtschaftsunternehmen in der Fläche ein umfassendes Serviceangebot machen."

Zum Abschlussfoto stellten sich (v.l.n.r.): Helmut Heuer (VUT-Nord), Stephan Benn (VUT-Vorstand), Dr (VUT-Süd), Lars Potyka (VUT-Geschäftsstelle), Andy Ludyk (VUT-Mitte), Jürgen Enninger (VUT-Vorstand), Andreas Rautenberg (VUT-Nord), Christian Arndt (VUT-Mitte), Martin Ginz (VUT-Mitte), Petra Deka (VUT-Süd), Markus Busch (VUT-Mitte), VUT-Justiziar Reinher Karl, die VUT-Vorstände Georg F und Oke Göttlich, Frank Kühl (VUT-West), Anne Kiedaisch(VUT-Geschäftsstelle), Reimut van Bonn (VUT-Geschäftsstelle), Peter James (VUT-Vorstand) und Daniel Dinkel (VUT-Süd).