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Hitbeat: Clueso höher denn je

01.01.1970 01:00 • von Norbert Obkircher

Herbert Grönemeyer behält mit "Schiffsverkehr" das Kommando in den MusikWoche Top 100 Longplay. Dahinter tut sich viel im Vorderfeld. So belegen die Neuzugänge Clueso mit "An und für sich" und BAP mit "Halv su wild" sofort Medaillenränge. Der aus Erfurt stammende Sänger, Songschreiber, Rapper und Produzent Clueso verbucht mit Platz zwei einen persönlichen Rekord, nachdem er 2008 mit "So sehr dabei" einen dritten Platz eingefahren hatte. Der aktuelle Treppchenrang drei von BAP bedeutet ein verspätetetes Geburtstagsgeschenk für Bandkopf Wolfgang Niedecken, der am 30. März 60 Jahre alt wurde.

Allein in den Top Ten der MusikWoche Top 100 Longplay tummeln sich vier weitere Neueinsteiger: Sunrise Avenue mit "Out Of Style", Within Temptation mit "The Unforgiving" und Amon Amarth mit "Surtur Rising" kommen auf den Rängen sechs bis acht ein, Britney Spears mit "Femme Fatale" auf zehn. Top-20-Einstiege verbuchen Radiohead mit "The King Of Limbs" auf 13 sowie Whitesnake mit "Forevermore" auf der 16.

Klar im Aufwind sind einige Echo-Gewinner: So geht es für Unheilig mit "Große Freiheit" von 16 auf neun. Hurts springen mit "Happiness" von 26 auf 14, Take That mit "Progress" von 59 auf 34, Amy Macdonald mit "A Curious Thing" von 52 auf 42, Israel "Iz" Kamakawiwo'ole mit "Facing Future" von 48 auf 43 und Ich+Ich mit "Gute Reise (New Edition)Gute Reise" von 70 auf 58.

In den MusikWoche Top 100 Singles geht es ruhiger zu. Bruno Marshält mit "Grenade" das zurückeroberte Zepter fest in der Hand und verbringt mit dem Ohrwurm, den er auch bei der Echo-Gala sang, insgesamt schon die sechste Woche auf der Pole Position. Lady GaGa verharrt mit "Born This Way (Digipack)" auf dem zweiten Platz, während sich Sunrise Avenue mit "Hollywood Hills" um eine Stelle nach vorn schieben auf die Drei.

Von acht auf vier verbessert sich Adele mit "Rolling In The Deep" - noch ein Song aus dem Liveprogramm vom Echo wie auch "Stay" von Hurts, der ebenfalls auf dem aufsteigenden Ast ist (von 13 auf sieben). Der Top-Neuzugang "Sweat" stammt von Snoop Dogg vs. David Guetta und belegt Rang 19. Neu auf 20 ins Rennen gehen Take That mit "Kidz" - was bei dem Song nicht überrascht, den das als "Gruppe international Rock/Pop" geehrte Quintett beim Echo vortrug.

Die MusikWoche Top 30 Compilations werden nach wie vor von "The Dome Vol" angeführt vor den "Bravo Hits 72". Top-Neueinsteiger an Nummer drei ist der Fernseh-Soundtrack "Der letzte Bulle Vol" zur Serie auf Sat.1.

In den deutschen Airplay-Charts landet Pink mit "F**kin' Perfect" ihre achte Nummer eins in Folge seit 2008 nach "So What", "Sober", "Please Don't Leave Me", "Funhouse", "I Don't Believe You", "Bad Influence" und "Raise Your Glass". Gleichzeitig steigert die 31-jährige US-Sängerin die Gesamtzahl ihrer Nummereins-Hits im deutschen Radiobetrieb auf zwölf, denn zuvor war sie auch mit "Family Portrait" (2002), "God Is A DJ" (2004), "Stupid Girls" und "Who Knew" (beide 2006) top im Äther. Florian Ziesmer, der Head of Promotion Radio bei Sony Music International, verlautet: "Wir bedanken uns bei allen Radiosendern Deutschlands, die gemeinsam mit uns das Potenzial dieser großartigen Künstlerin erkannt, gefördert und dadurch Pink zur erfolgreichsten Radio-Interpretin dieses Landes gemacht haben."