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Initiative Musik zeichnet Spielstättenportrait

Auf Anregung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie soll die Initiative Musik ein sogenanntes Spielstättenportrait von Clubs in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erstellen. Die Popförderer wollen ab Oktober die Meinung deutscher Clubbetreiber mittels eines Fragebogens einfangen.

15.10.2010 11:39 • von Christian Schober

Auf Anregung des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie soll die Initiative Musik ein sogenanntes Spielstättenportrait von Clubs in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen erstellen. Die Popförderer wollen ab Oktober die Meinung deutscher Clubbetreiber mittels eines von der Ruhr Music Commission erstellten Fragebogens einfangen.

"Die Clubszene ist ein wichtiger Impulsgeber in der Pop- und Rockmusik", sagt Prof. Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen. "Ihre strukturellen Rahmenbedingungen sind in Ländern, wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, vergleichbar. Mit dem länderübergreifenden Spielstättenportrait wollen wir mehr Informationen über die wirtschaftliche und kulturelle Situation der Clubszene bekommen".

Ina Keßler, Geschäftsführerin der Initiative Musik, geht es darum, "neben den bestehenden Pilotprojekten in NRW, Bayern, der Region Stuttgart und in Berlin nun übergreifende Daten einzufangen". Das Projekt soll den heutigen Status Quo einfangen, um in drei bis vier Jahren etwaige Veränderungen feststellen zu können.

Unterstützung für das Spielstättenporträt kommt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI), dass "dieser neuen Bund-Länder-Kooperation positiv entgegen sieht", wie es aus Berlin heißt. Als weitere Partner stehen bislang das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, der Landesmusikrat NRW und die Ruhr Music Commission fest.