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Green Music Initiative wirbt auf der Reeperbahn für Klimathemen

Die umweltverträgliche Gestaltung von Konzerten und Festivals hat sich die Green Music Initiative zum Ziel gesetzt. Eine Möglichkeit zum Austausch von Ideen und Erfahrungen soll am 22. September ein Green Music Dinner im Umfeld der Hamburger Reeperbahn-Feierlichkeiten bieten.

17.09.2010 15:30 • von Knut Schlinger

Eine möglichst umweltverträgliche Gestaltung unter anderem von Konzerten und Festivals haben sich die Aktivisten der Green Music Initiative zum Ziel gesetzt. So wollen die Gründer der Initiative und die Ausrichter der Berlin Music Week zum Beispiel bis zum Jahr 2020 "grün" gestalten: "Es geht nicht darum, neue Sachen zu machen", sagte Moritz van Dülmen als Geschäftsführer der gemeinnützigen Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin kürzlich in Berlin: "Es geht vielmehr um einen Denkprozess, Sachen anders zu machen."

Eine Möglichkeit zum Austausch von Ideen und Erfahrungen im Umgang mit grünen Ansätzen soll ein im Umfeld der Hamburger -Feierlichkeiten am Abend des 22. September im Hotel Atlantic Kempinski bieten. Vor rund 100 ausgewählten Gästen wollen unter anderem Jacob Bilabel als Gründer der Green Music Initiative, Finja Goetz von den Melt!-Festivalmachern, Catherine Langabeer von der britischen Non-Profit-Organisation Julie's Bicycle oder auch Prof. Fritz Reusswig vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung Denkanstöße vermitteln.

Auf der Gästeliste stehen unter anderem Christoph Becker (Constantin Music/Bass), Oke Göttlich (finetunes), Konzertveranstalter Karsten Jahnke, Folkert Koopmans (FKP Scorpio), Benedikt Lökes (Warner Music), Frank Otto (ferryhouse), Thies Schröder (Ferropolis), Alexander Schulz (Reeperbahn Festival) oder Uriz von Oertzen (Hi-Life).