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Singulus schließt 2009 mit Verlust ab

Der Maschinenbauer Singulus Technologies hat das Krisenjahr 2009 mit einem Verlust von 78,8 Mio. Euro abgeschlossen. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gestaltet sich versöhnlicher: 2010 will der Hersteller von Blu-ray-Anlagen operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Zum 1. April steht zudem ein Führungswechsel an.

26.03.2010 12:26 • von Mareike Haus

Der Maschinenbauer Singulus Technologies hat das Krisenjahr 2009 mit einem herben Umsatzeinbruch und einem deutlichen Minus abgeschlossen. So brachen die Erlöse im vergangenen Geschäftsjahr auf 116,6 Mio. Euro ein (2008: 212,1 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug im Geschäftsjahr 2009 minus 73,2 Mio. Euro (Vorjahr minus 46,2 Mio. Euro). Unterm Strich stand ein Periodenergebnis von minus 78,8 Mio. Euro, das Unternehmensangaben zufolge durch die rückläufigen Umsatzerlöse sowie Einmalaufwendungen geprägt war.

Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gestaltet sich versöhnlicher: 2010 will Singulus als Marktführer im Optical-Disc-Segment und mit neuen Produkten im Segment Solar das operative Geschäft wieder profitabel gestalten. Große Hoffnungen setzt der Maschinenbauer dabei in das Blu-ray-Geschäft.

Neben den Zahlen für 2009 machte Singulus auch bevorstehende Wechsel im Vorstand und Aufsichtsrat publik. So wird Stefan Rinck, seit September 2009 im Singulus-Vorstand, zum 1. April den Vorstandsvorsitz bzw. als CEO die Führung des Unternehmens übernehmen. Roland Lacher, der im Herbst letzten Jahres diese Position von Stefan A. Baustert übernommen hatte, kehrt dann wieder in den Aufsichtsrat zurück und übernimmt dort den Vorsitz. Zudem tritt zum 19. April tritt Markus Ehret als CFO in den Singulus-Vorstand ein.