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PRS strukturiert um

Gerade erst im Amt verpasst der neue CEO Robert Ashcroft der britischen Verwertungsgesellschaft PRS For Music eine neue Struktur. Alles soll schlanker und effizienter werden, und wohl auch ein bisschen günstiger. Unter anderem werden die Posten zweier leitender Angestellter eingespart.

01.01.1970 01:00 • von Knut Schlinger

Gerade erst im Amt verpasst der neue CEO Robert Ashcroft der britischen Verwertungsgesellschaft PRS For Music eine neue Struktur. Alles soll schlanker und effizienter werden, und wohl auch ein bisschen günstiger.

Im Grunde läuft es darauf hinaus, dass sich künftig voneinander unabhängige Abteilungen um die Einnahmen und um die Ausschüttungen kümmern: Die Leitung der Lizenzabteilung übernimmt Jeremy Fabinyi, der zuvor als Managing Director für den Bereich Recorded Media zuständig war und in der Übergangsphase nach dem Abschied von Steve Porter und vor der Ankunft von Robert Ashcroft auch die Gesamtleitung der PRS inne hatte. Die Leitung der sogenannten Operations Division liegt künftig bei Niall Stirling, der bislang als Managing Director den Bereich Professional Services verantwortete.

Im Verwaltungsbereich ergänzen Human Resources, die Rechtsabteilung, Marketing & Communications, Corporate Planning und die Finanzabteilung die beiden operativ tätigen Arme der PRS. Die zuvor eigenständigen Bereiche Membership Development und Marktforschung werden in die Abteilung Marketing & Communications eingegliedert.

Die Verwertungsgesellschaft spart im Zuge dieser Umstrukturierung die Posten zweier leitender Angestellter ein: Jo Prowse (Managing Director Membership & Operations) und Andrew Shaw (Managing Director Broadcast, Online & Recorded Media) verlassen die PRS mit sofortiger Wirkung. Shaw hatte zuletzt unter anderem am nicht unumstrittenen YouTube-Deal der PRS mitgewirkt. Nach Informationen von "MusicAlly" seien die Umstrukturierungen allerdings mit keinen weiteren Stellenstreichungen verbunden.