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GEMA legt Bezirksdirektionen zusammen

Die GEMA setzt die seit Oktober diskutierten Sparmaßnahmen um: Der Aufsichtsrat der Verwertungsgesellschaft habe "aus wirtschaftlichen Gründen" die Zusammenlegung von Bezirksdirektionen beschlossen. Vorgesehen ist, die Bezirksdirektionen Augsburg mit Stuttgart in Stuttgart, München mit Nürnberg in Nürnberg und Hannover mit Hamburg in Hamburg zusammenzuführen.

09.12.2009 16:46 • von Christian Schober

Die GEMA setzt die seit Oktober diskutierten Sparmaßnahmen um: Der Aufsichtsrat der Verwertungsgesellschaft habe "aus wirtschaftlichen Gründen" die Zusammenlegung von Bezirksdirektionen beschlossen. Vorgesehen ist, die Bezirksdirektionen Augsburg mit Stuttgart in Stuttgart, München mit Nürnberg in Nürnberg und Hannover mit Hamburg in Hamburg zusammenzuführen.

"In dieser wirtschaftlich äußerst angespannten Zeit und insbesondere schwierigen Lage für den gesamten Musikmarkt sieht sich die GEMA als Treuhänderin ihrer Mitglieder verpflichtet, diese kostensenkenden Maßnahmen vorzunehmen", erklärt GEMA-Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Evers. "Es ist uns dabei sehr wichtig, dies so sozialverträglich wie möglich zu realisieren."

Die Verwertungsgesellschaft will den betroffenen Mitarbeitern die Weiterbeschäftigung an einem anderen Standort anbieten. "Angesichts der heutigen Möglichkeiten moderner Kommunikations- und Administrationstechniken wird die Zusammenlegung der oben genannten Bezirksdirektionen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beitragen. Das Angebot und die Qualität der Dienstleistungen für GEMA-Kunden werden hierdurch nicht beeinträchtigt", verspricht die GEMA in einer Mitteilung.

"Die wirtschaftliche Entwicklung der Autorengesellschaft ist durch stetige Umsatzeinbrüche auf dem Musikmarkt beeinflusst und seit 2006 durch starke Rückgänge der Verteilungssumme für die GEMA-Mitglieder gekennzeichnet", erläutert die Organisation weiter. "Aktives Kostenmanagement ist daher notwendig. Bei der Prüfung und Planung der anstehenden Betriebsänderungen achtete der GEMA-Aufsichtsrat sorgfältig auf die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen. Auf der Basis des Aufsichtsrats-Beschlusses erfolgt nun die Umsetzung der Zusammenlegung der genannten Bezirksdirektionen im Jahr 2010."