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SPV setzt auf eigenes VMI-System

Der Independentvertrieb SPV führte kürzlich ein selbst entwickeltes Vendor Managed Inventory System (VMI-System) ein. Künftig wollen die Hannoveraner ihre Eigenentwicklung auch Kunden als Dienstleistungsangebot zur Verfügung stellen.

05.05.2009 12:01 • von Christian Schober
Der Independentvertrieb SPV führte kürzlich ein selbst entwickeltes Vendor Managed Inventory System (VMI-System) ein. Das neue Programm ermöglicht "ein größtmögliches Maß an Flexibilität und Offenheit" und kann laut den Hannoveranern "auf jede Art der Bewirtschaftung eingestellt werden". Um den "eigenen Vorstellungen und Wünschen an Komfort, Geschwindigkeit und das Preis-Leistungsverhältnis" gerecht zu werden, habe man sich für eine "maßgeschneiderte Lösung als Erweiterung der eigenen Warenwirtschaft" entschieden.

Ein VMI-System errechnet aus den täglichen Abverkaufs- und Warenbestandsdaten des angeschlossenen Handels eine bedarfsgerechte Nachlieferung durch den Vertrieb. Bislang konnte SPV rund 60 Märkte anschließen, mit weiter wachsender Tendenz.

Laut eigenen Angaben benötigte SPV rund zwei Monate für Planung, Programmierung und Einführung des Systems: "Die Umsetzung in dieser Rekordzeit war nur möglich, weil die eigene EDV-Abteilung schon immer in engem Kontakt mit dem Vertrieb gearbeitet hat", erklärt Uwe Cimala, EDV-Leiter bei SPV. "Die Integration in unsere Warenwirtschaft bietet den Vorteil, dass alle Mitarbeiter im Hause SPV, die diese Zahlen benötigen, auf die Abverkaufsdaten zugreifen können und dadurch noch besser einschätzen können, was draußen vor sich geht. Das System wird in naher Zukunft für Dritte als zusätzliches Dienstleistungspaket geöffnet."

MusikWoche berichtete