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GEMA lässt ver.di abblitzen

01.01.1970 01:00 • von

"Aufschieben macht alles nur schlimmer, falsche Kompromisse helfen uns nicht weiter." Die GEMA müsse ihre Kosten einschränken. Aber: "Wir reduzieren Personalfragen nicht aufs Gehalt", betonte Heker; es gehe darum, Mitarbeiter zu fördern und deren Eigenverantwortung zu stärken. Außerdem seien nur neue GEMA-Mitarbeiter betroffen, die seit dem 1. Januar 2007 neue Verträge bekommen hätten.

Laut ver.di erhalten solche neu eingestellten GEMA-Mitarbeiter zehn Prozent weniger Gehalt bei Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 40 Stunden. ver.di hatte am 20. Oktober 2006 den Gehaltstarifvertrag fristgerecht zum 31. Dezember 2006 gekündigt und am 2. November die Forderungen zum Neuabschluss vorgelegt. Laut GEMA-Vorstand ging es dabei um eine Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent.

Daraufhin kündigte die GEMA ebenfalls fristgerecht den Gehaltstarifvertrag und gleich noch den Rahmentarifvertrag, der bis zum 31. Dezember 2008 läuft. Seit der Kündigung legt die GEMA offensichtlich keinen Wert mehr auf den Dialog mit der Gewerkschaft.