Musik

Tony Wadsworth und Geoff Taylor übernehmen BPI-Führung

Wie MusikWoche bereits berichtete, gibt sich der britische Tonträgerverband BPI eine neue Führungsstruktur. Der bisherige Executive Chairman Peter Jamieson räumt Ende Februar seinen Stuhl und macht Platz für eine Doppelspitze unter der Führung von Tony Wadsworth und Geoff Taylor.

01.01.1970 01:00 • von

Der britische Tonträgerverband BPI richtet sich strategisch neu aus. Der bisherige Executive Chairman Peter Jamieson räumt Ende Februar seinen Stuhl und macht Platz für eine Doppelspitze unter der Führung von Tony Wadsworth und Geoff Taylor.

Wie MusikWoche bereits letzte Woche andeutete, übernimmt Tony Wadsworth, Chairman & CEO EMI Music & Ireland, ab 1. März die Aufgaben eines Non Executive Chairmans. Außerdem fungiert Geoff Taylor, bisher General Counsel bei der IFPI, fortan als CEO. Damit kehrt die BPI zu der gleichen Struktur zurück, die bereits vor Jamiesons Amtsantritt im Jahr 2002 bestanden hatte. Welche Funktion Jamieson künftig in der BPI einnimmt, steht noch nicht fest.

"Vor dem Hintergrund des sich rasant entwickelnden Musikgeschäfts halten wir es für wichtig, dass das Council des BPI - als Vertretung aller Mitglieder - stärker in die Entscheidungen und die taktische Ausrichtung des Verbands eingebunden wird", erklärte Tony Wadsworth. "Wir danken Peter Jamieson für die Sachkenntnis, den Enthusiasmus und den persönlichen Einsatz, mit denen er seine Rolle ausgefüllt hat."

"Ich nehme die Herausforderung gerne an, das BPI-Sekretariat durch eine entscheidende Phase für die Zukunftsfähigkeit der britischen Musik zu führen", erklärte Geoff Taylor. "Die Einnahmen aus der zunehmenden Vielfalt der digitalen Musikdienste stellen einen Schlüsselfaktor im Musikgeschäft dar, der uns vor große Herausforderungen stellt, aber gleichzeitig auch große Chancen birgt."

Mehr zum Thema