Musik

Pop & Politik: Novelle des Urheberrechts überfällig

Bundesjustizministerin Dr. Brigitte Zypries diskutierte am 26. März mit Vertretern der deutschen Phonoverbände den Stand der Novellierung des Urheberrechtsgesetzes. Zudem sprachen die Verbände mit dem Kultur-Staatsministerium.

26.03.2003 17:13 • von Knut Schlinger

Bundesjustizministerin Dr. Brigitte Zypries diskutierte mit Vertretern der deutschen Phonoverbände den Stand der Novellierung des Urheberrechtsgesetzes. "Massenhaft geklonte Musik auf gebrannten CD-Rohlingen sowie Millionen illegale Musikangebote im Internet sind ein existenzielles Problem für die Musikwirtschaft", fasste Gerd Gebhardt als Vorsitzender der Phonoverbände zusammen. "Diese Themen standen im Mittelpunkt des Gesprächs mit Bundesjustizministerin Dr. Brigitte Zypries am heutigen Tag." Zypries habe ihre Absicht bekräftigt, der ersten Novelle eine zweite folgen zu lassen, die bislang ausgesparte Fragen klären soll. Dazu zählt vor allem ein Verbot von Kopien aus illegalen Quellen. Auf Verbandsseite nahmen neben Gebhardt auch Geschäftsführer Peter Zombik, Syndikus Dr und Dr als Vorsitzender des Juristenkomitees des Verbandes und Justitiar von Universal Music teil. Zudem sprachen die Verbände mit Ministerialdirektor Knut Nevermann, der die erkrankte Kultur-Staatsministerin Dr. Christina Weiss vertrat, über Fragen der Einführung einer Radioquote und die Struktur eines deutschen Musikexportbüros. An dieser Runde nahm auch VUT-Präsident Peter James teil.

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