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Saarland will stufenweise mehr Zuschauer zulassen

Im Saarland sollen im Rahmen einen Stufenplans bis zum 24. August wieder Indoor-Veranstaltungen für 500 Besucher und Open-Air-Events für 1000 Personen möglich sein. Die ersten Lockerungen beginnen bereits am 13. Juli.

30.06.2020 14:03 • von Dietmar Schwenger
Lockert die Beschränkungen im Saarland: Ministerpräsident Tobias Hans (Bild: CDU Saar)

Im Saarland sollen im Rahmen einen Stufenplans bis zum 24. August 2020 wieder Indoor-Veranstaltungen für 500 Besucher und Open-Air-Events für 1000 Personen möglich sein. Die ersten Lockerungen beginnen bereits am 13. Juli, denn die Landesregierung unter Ministerpräsident Tobias Hans will ab diesem Tag alle zwei Wochen lang jeweils mehr Zuschauer zulassen, wobei die geltenden Regelungen der Hygiene-Rahmenkonzepte und auch die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts durch Veranstalter und Besucher "zwingend zu beachten" sein, heißt es in einer Pressemitteilung der saarländischen Staatskanzlei. Ziel bleibe es, Infektionen zu vermeiden und eine Nachverfolgung sicherzustellen.

Der Stufenplan sieht konkret vor, dass ab ab dem 13. Juli 500 Personen unter freiem Himmel und 250 Menschen in geschlossenen Räumen für Konzerte zusammenkommen können, ab dem 27. Juli wären es dann 700 und 350 Personen, ab dem 10. August soll die erlaubte Menge auf 900 beziehungsweise 450 Personen wachsen, bevor dann ab dem 24. August 1000 Personen bei Open-Air-Veranstaltungen und 500 Besucher in Hallen erlaubt seien.

Allerdings weist die Landesregierung darauf hin, dass man neue Regelungen beschließen und die bereits gestatteten Teilnehmerzahlen wieder einzuschränken würde, sollten die Infektionszahlen wieder steigen: "Wir haben es geschafft, das Infektionsgeschehen im Saarland sehr stark einzudämmen. Aus diesem Grund werden wir, bei aller Vorsicht, mit dem neuen Stufenplan eine Perspektive für die kommenden Wochen aufzeigen. Damit geben wir insbesondere der Veranstaltungsbranche und den Gastronomiebetrieben die Möglichkeit, sich entsprechend vorbereiten zu können", sagt Tobias Hans.