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IFPI Austria baut Vorstand um

Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft hat seinen Vorstand neu sortiert und dabei Dietmar Lienbacher als Präsidenten bestätigt. Während Cornelius Ballin zum Vize gewählt wurde, ziehen Romy Reis, Hannes Tschürtz und Siegfried Wacker neu in den Vorstand ein.

29.06.2020 16:33 • von
Leitet die IFPI Austria zwei weitere Jahre als Präsident: Dietmar Lienbacher (Bild: Anna Rauchenberger)

Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft, die IFPI Austria, hat seinen Vorstand neu sortiert und dabei Dietmar Lienbacher (Sony Music) für zwei weitere Jahre als Präsidenten bestätigt. Während Cornelius Ballin (Universal Music) zum Vize-Präsidenten gewählt wurde, ziehen Romy Reis (GRIDmusic), Hannes Tschürtz (Ink Music) und Siegfried Wacker (GoodToGo) neu in den Vorstand ein - als "aktive und starke Repräsentanten aus dem Indie-Sektor", wie es aus Wien heißt. Franz Pleterski (Warner Music) komplettiert das Gremium.

Nicht mehr im Vorstand aktiv sind hingegen nun Walter Gröbchen (Monkey Music) und Gerhard Fenz (BMS).

"Ich freue mich sehr, dass unser Verband in den letzten Jahren an Vielfalt und Breite gewonnen hat und wir mit den neuen Vorstandsmitgliedern zur Bewältigung der aktuell großen Herausforderungen gut aufgestellt sind", sagte Dietmar Lienbacher, der beeits seit 2016 an der Spitze des Verbands steht, zum Ergebnis der jüngsten Generalversammlung.

Cornelius Ballin ist es derweil von großer Bedeutung, dass die Branche "gerade in Zeiten großer Herausforderungen wie der Umsetzung der EU-Urheberrechts-Richtlinie oder Corona", die ebenso pragmatische wie schnelle Reaktionen erfordern würden, "mit einer klaren Stimme" spreche: "In meiner Funktion als Vizepräsident möchte ich mich gemeinsam mit meinen VorstandskollegInnen für die Belange der Musikwirtschaft und ihrer Protagonisten einsetzen."

Während Romy Reis verspricht, österreichischen Acts "eine Stimme gegenüber Politik, Wirtschaft und KonsumentInnen" verleihen zu wollen, und Siegfried Wacker ankündigt, seine Erfahrung aus 32 Jahren Branchenzugehörigkeit in den Vorstand einzubringen und dabei vor allem Musik aus Österreich und den Vinylmarkt forcieren zu wollen, verweist Hannes Tschürtz darauf, dass die IFPI Austria zuletzt "an Breite gewonnen" habe: "Ich möchte eine Stimme für diese neue Diversität sein, die wir als große Stärke für diese Zeit sehr gut gebrauchen werden können."