Unternehmen

Bravado verkauft Masken für den guten Zweck

Unter dem Motto "We've Got You Covered" hat Bravado ein eigenes Sortiment an wiederverwendbaren Stoffgesichtsmasken vorgestellt. Mit der Aktion sammelt das Merchandising-Unternehmen von Universal Music Geld für wohltätige Organisationen, die die Musikindustrie während der Corona-Krise unterstützen.

02.06.2020 09:33 • von Jonas Kiß
Konnten sich vor der Corona-Krise noch ohne Sicherheitsabstand treffen (von links): Tino Kunstmann, Frank Hohenböken und Michi Hahn (Bild: Bravado)

Unter dem Motto »We've Got You Covered« hat Bravado ein eigenes Sortiment an wiederverwendbaren, waschbaren Stoffgesichtsmasken vorgestellt. Mit der Aktion sammelt das Merchandising-Unternehmen von Universal Music Geld für wohltätige Organisationen, die die Musikindustrie während der Coronavirus-Krise unterstützen.

Mit dabei sind Projekte wie der Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung und Berlin Worx. Auf den Masken finden sich Designs von Künstlern wie Justin Bieber, Beginner, Pur, Billie Eilish oder Deichkind. Fans können die Gesichtsmasken für 15 Euro erwerben, acht Euro pro verkauftem Produkt gehen dann an die wohltätigen Projekte.

»Bandanas und Schals sind als vielseitig einsetzbare Accessoires schon lange Teil unseres Sortiments«, berichtet Michi Hahn, General Manager Bravado: »Es gab Bravado-Künstler, die sogar schon vor der Pandemie einen Mundschutz verkauft haben. In einigen Ländern gehört der Mund-Nasen-Schutz ohnehin zum Alltag. Den modischen Aspekt haben wir daher durchaus auf dem Schirm. Produktseitig sind wir so bestens vorbereitet.«

Sein Kollege Tino Kunstmann, General Manager Bravado, ergänzt: »Für uns ist der Mund-Nasen-Schutz aber nicht nur ein Beitrag zur direkten Bekämpfung der Corona-Pandemie, sondern auch zur Unterstützung von Künstlern, Kreativen und langjährigen Partnern, die gerade ganz besonders unter den Folgen der Corona-Maßnahmen leiden. Deshalb haben wir daraus auf globaler Ebene das Charity-Projekt 'We've Got You Covered' gemacht.«

Auch wenn saisonale und regionale Schwankungen für Bravado als global aufgestelltes Unternehmen zum täglichen Geschäft gehören würden, sei die aktuelle Situation einzigartig. »Dafür haben wir keinen Masterplan in der Schublade, sondern passen unsere Strategien kontinuierlich an die Lage an«, erklärt Michi Hahn.

Laut Tino Kunstmann dürfe man zudem nicht die Unsicherheit der Menschen vergessen, die wahrscheinlich auch noch nach der akuten Pandemie herrschen werde: »Niemand weiß, wie und wann es mit dem Live Entertainment wieder richtig losgeht. Ebenso ungewiss ist, wann sich die allgemeine Konsumstimmung aufhellen wird. Wir haben sehr viele Unbekannte auf dem Tisch und geben unser Bestes, um den Herausforderungen mit viel Optimismus und maximaler Kreativität zu begegnen.«

Frank Hohenböken, Managing Director Sales Universal Music Germany, Austria and Switzerland, fasst die Lage zusammen: »Nachdem wir jetzt die ersten Wochen in der neuen Realität hinter uns haben, löst sich bei immer mehr Veranstaltern die anfängliche Schockstarre. Es entstehen neue Onlineformate, die mit entsprechendem Merchandising gekoppelt werden können. Und nicht zuletzt schaffen die voraussichtlichen Lockerungen der Anti-Corona- Maßnahmen weitere Freiräume für das Live Entertainment und damit auch für uns, wie zum Beispiel die Nutzung von Autokinos.«

Er sei überzeugt, dass sich der Markt mittelfristig erholen werde. »Wir von unserer Seite tun im Interesse unserer Künstlerinnen und Künstler alles dafür, dass dies eher morgen als übermorgen geschieht.«