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Warner Music will an der Börse bis zu 1,8 Milliarden Dollar erlösen

Am 26. Mai zurrte die Warner Music Group erste Details für den geplanten Gang an die Börse fest. 70 Millionen Aktien sollen zum Verkauf kommen, bei einer Preisspanne zwischen 23 Dollar und 26 Dollar.

26.05.2020 13:14 • von
Lenkt bald ein börsennotiertes Musikunternehmen: Stephen "Steve" Cooper, CEO der Warner Music Group (Bild: WMG)

Am 26. Mai 2020 zurrte die Warner Music Group erste Details für den geplanten Gang an die Börse fest. 70 Millionen Aktien sollen laut dem frisch ergänzten Börsenprospekt zum Verkauf kommen, bei einer Preisspanne zwischen 23 Dollar und 26 Dollar pro Anteilsschein geht es beim Börsengang um ein Volumen zwischen rund 1,61 Milliarden Dollar und 1,82 Milliarden Dollar.

Allerdings wollen die Eigner des Musikkonzerns auch nach dem Börsengang das Ruder fest in eigener Hand behalten: Gut 99 Prozent der Stimmrechte würden demnach auch nach dem IPO bei der Beteiligungsgesellschaft Access Industries von Leonard "Len" Blavatnik oder deren Tochterfirmen liegen, heißt es in dem Papier, das die Warner Music Group bei der US-Börsenaufsicht, der Securities and Exchange Commission (SEC), eingereicht hat.

Einen geplanten Termin für den Schritt aufs Parkett nennt der Börsenprospekt indes noch nicht. An der Nasdaq sollen die Aktien der Warner Music Group unter dem Kürzel WMG gehandelt werden.

Die Eigner der Warner Music Group hatten ihre IPO-Pläne Anfang Februar nach Börsenschluss verkündet. Als das Coronavirus wenig später die Kurse rutschen ließ, schob de Konzern seine Börsenpläne zunächst auf, gab aber Anfang Mai und kurz nach der Vorlage der jüngsten Quartalsbilanz bekannt, die Zulassung für den Gang aufs Parkett erhalten zu haben.

Text: Knut Schlinger