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Live Nation legt Notfallhilfe für Konzert-Crews auf

Um Crew-Mitgliedern zu helfen, die von der Corona-bedingten Absage von Konzerten und Festivals besonders betroffen sind, stellt Live Nation einen Fond in Höhe von zehn Millionen Dollar zur Verfügung.

01.04.2020 10:44 • von Dietmar Schwenger
Hilft den Crews: Michael Rapino, CEO Live Nation (Bild: Live Nation)

Um Crew-Mitgliedern zu helfen, die von der Corona-bedingten Absage von Konzerten und Festivals besonders betroffen sind, stellt Live Nation einen Fond in Höhe von zehn Millionen Dollar zur Verfügung. "Die Crew-Mitglieder sind das Rückgrat der Livebranche, und wir hoffen, dass Sie alle gemeinsam mit uns sie in dieser temporären Unterbrechung unterstützen, solange bis wir wieder Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit Musik zusammenbringen", teilt Live Nation mit.

Der "Crew Nation" genannte Fond, den die Benefizorganisation Music Forward Foundation verwalten soll, kommt dann unter anderem Tour- und Production Managern, Bühnenbauern, Toningenieuren, Backline-Technikern, Licht-Leuten, Special-Effects-Teams und Schreiners zugute - ausgeschlossen sind jedoch Mitarbeiter von Live Nation selber. Betroffene können sich an die Music Forward Foundation wenden, die dann nach bestimmten Kriterien entscheiden will, wer die Gelder am dringendsten benötigt.

Michael Rapino, CEO Live Nation, hat in einem Instagram-Post erklärt, er selber und seine Familie wollten 250.000 Dollar in den Fond einzahlen. "Konzerte wären nicht möglich ohne die Crew, die im Hintergrund daran arbeitet, dass alles funktioniert", betont Rapino. Der Fond ist zudem offen für Spenden, auch die Erlöse einer eigens aufgelegten Merchandise-Kollektion fließen in Crew Nation.