Unternehmen

Run auf Hilfsprogramme

Die Nachfrage nach Soforthilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ist gewaltig. Allein in Nordrhein-Westfalen haben nach Informationen des "Handelsblatts" in den ersten 44 Stunden mehr als 150.000 Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige einen Antrag gestellt.

30.03.2020 14:44 • von Dietmar Schwenger
Zahlt: NRW-Finanzminister Andreas Pinkwart (Bild: F. Wiedermeier, MWIDE NRW)

Die Nachfrage nach Soforthilfen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen ist gewaltig. Allein in Nordrhein-Westfalen haben nach Informationen des "Handelsblatts" in den ersten 44 Stunden mehr als 150.000 Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige einen Antrag gestellt. Gut 100.000 Anträge habe das Land bereits bewilligt.

"Das ist ein toller Erfolg und eine starke Teamleistung der öffentlichen Verwaltung", sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, der zudem darauf hinwies, dass NRW als einziges Bundesland ein vollständig digitales Verfahren habe.

Auch in den anderen Bundesländern ist die Nachfrage vergleichbar hoch wie in Nordrhein-Westfalen. Bund und Länder haben sich bei ihrem Hilfspaket für kleine Firmen und Soloselbstständige auf eine Verwaltungsvereinbarung verständigt, damit die Hilfen möglichst schnell ankommen. Dadurch könnten die Länder die Bundesmittel ab dem 30. März 2020 abrufen, teilten Finanz- und Wirtschaftsministerium mit.