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Künstlermanager fordern Radio-Quote für heimische Acts

Unter dem Motto "Wir bleiben zu Hause, spielt Ihr unsere Songs" setzen sich verschiedene Künstlermanager für eine Radio-Quote für heimische Künstler ein.

30.03.2020 16:06 • von Jonas Kiß
Gehört zu den Managern, die sich für eine Quote im Radio einsetzen: Marc Feldmann von marcsfirma (Bild: marcsfirma)

Verschiedene Künstlermanager aus Deutschland fordern eine Quote im Radio für heimische Künstler. Den Aufruf unter dem Motto "Wir bleiben zu Hause, spielt Ihr unsere Songs", der sich an private und öffentlich-rechtliche Radiosender richtet, haben sie bei Facebook veröffentlicht.

Durch die vielen abgesagten Tourneen im Frühling würden den Musikern nicht nur Einnahmen wegbrechen, sondern auch Reichweite und News. Damit die "Vielfalt der deutschen Musiklandschaft" auch nach der Krise bestehen könne, brauche man nun die Hilfe der deutschen Radiosender.

Konkret heißt es: "Wir fordern 50 Prozent Musikanteil auf den Sendern von in Deutschland lebenden, arbeitenden Künstlern inklusive Österreich und Schweiz" und: "Wir fordern eine Sendung von 15.00 -20.00 Uhr mit Musik von in Deutschland lebenden Künstlern".

Hinter dem Aufruf stehen die Manager Eric Landmann, Kleo Tümmler, Sophie Kammann, Britta Ostermann, Ulysses Hüppauff, Deirdre Laughton, Agnes Stamml, Amin Mansour, Andrea Bettinger, Markus Balk, Yvonne Probst, Hans Storck, Andreas Bob, Marc Feldmann, Frank Mertens, Carmelo lo Porto, Chris Klimek, Claudia Appel, Dirk Diebels, Timo Holstein, Urs Middelhauve, Dirk Kramm, John G. Sprich, Kira Wehland, Jan Mewes, Philp Skupin, Florian "Böde" Böhlendorf, Daniela Philippi, Sonia Ordonez Alcantara, Jochen Schuster, Can Azizoglu, Diak Haring, Thomas Jost, Florian Brauch, Timo Holstein, Niko Tsagarakis, Sascha Pulm, Danny Bokelmann, Allen Wright, Felix Mussell, Stephan Kocijan, Lukas Adamidis und Julia Röntgen.

Zu den Künstlern, die sie vertreten, gehören unter anderem Fiva, Glasperlenspiel, Megaloh, Kissin Dynamite, Samy Deluxe, Jupiter Jones, Jesper Munk, Gil Ofarim und Michael Schulte.