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Kilimanjaro-Chef Stuart Galbraith spricht über Versicherungslage

Stuart Galbraith, CEO des zur DEAG gehörenden UK-Veranstalters Kilimanjaro Live, glaubt, dass es bei Versicherungen eine "hohe Akzeptanz" dafür geben werde, dass die Corona-bedingten Ausfälle und Verschiebungen auf höhere Gewalt zurückzuführen sind.

26.03.2020 14:45 • von Dietmar Schwenger
Sieht eine katastrophale Lage: Stuart Galbraith, CEO Kilimanjaro Live (Bild: Kilimanjaro Live)

Stuart Galbraith, CEO des zur DEAG gehörenden UK-Veranstalters Kilimanjaro Live, glaubt, dass es bei Versicherungen eine "hohe Akzeptanz" dafür geben werde, dass die Corona-bedingten Ausfälle und Verschiebungen auf höhere Gewalt zurückzuführen sind. Im Gespräch mit "Musicweek" führte Galbraith aus, dass es jedoch auf den individuellen Vertrag ankomme und die dort festgehaltenen Formulierungen.

Konkret formulierte er: "Fakt ist aber, dass all diese Schließungen im Zusammenhang mit Covid-19 definitiv eine Folge von höherer Gewalt sind, was dann ganz andere Gespräche befeuern wird. Ich denke, dass es eine hohe Akzeptanz dafür gibt, dass alle Absagen oder Verschiebungen eine direkte Folge der Pandemie sind."

Die durch das Virus ausgelöste Lage der Branche sei bereits "katastrophal", klagt der Kilimanjaro-Chef. Gegenüber "Musicweek" weist er auch darauf hin, dass es praktisch unmöglich sei, alle jetzt abgesagten Veranstaltungen in den Herbst zu verlegen. Dafür gebe es einfach nicht genügend Spielstätten, Bereits auf der diesjährigen ILMC in London hatte Galbraith Anfang März 2020 gefordert, dass Metropolen mehr große Arenen bauen sollten, da es derzeit zu wenige Hallen gebe, um der Nachfrage gerecht zu werden - auch ohne den aktuellen Notfall.