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EVVC macht sich für "Zusammenhalt in der Krise" stark

Beim Spielstättenverband EVVC bittet Präsidentin Ilona Jarabek die Mitglieder, "geduldig und zuversichtlich zu bleiben". Sie spricht aber auch vom "Zusammenhalt in der Krise" und lobt den "großen Schulterschluss vieler Verbände der Veranstaltungswirtschaft mit der Forderung an die Politik um Soforthilfe".

25.03.2020 17:01 • von Dietmar Schwenger
Appelliert an die Solidarität: EVVC-Präsidentin Ilona Jarabek (Bild: EVVC)

In einer Mitteilung bittet Ilona Jarabek, Präsidentin des Spielstättenverbands EVVC, die Mitglieder "geduldig und zuversichtlich zu bleiben". Ihr ist klar: "Die Corona-Pandemie stellt uns als Gesellschaft und Wirtschaftssystem vor eine große Bewährungsprobe. Das Ende der Krise ist noch nicht absehbar. Wir müssen lernen, mit dieser Ungewissheit umzugehen." Nun seien alle gefragt, für sich und andere Menschen im höchsten Maße Verantwortung zu übernehmen und Solidarität zu zeigen.

"Beeindruckend war für mich der große Schulterschluss vieler Verbände der Veranstaltungswirtschaft mit der Forderung an die Politik um Soforthilfe", betont Jarabek. "Dieser Hilferuf ist erfolgreich gewesen, denn Hilfen von Bund und Land sind bereitgestellt. Der EVVC ist über den BTW und AUMA nah an der Berliner Politik. Das erweist sich in diesen schweren Tagen als Vorteil, denn wir haben über langjährige gute Kontakte einen 'kurzen Draht' zu vielen Entscheidungsträgern."

Zugleich ist sie sich sicher, dass man mit einer geduldigen und zuversichtlichen Grundhaltung "die schweren Stürme überstehen" könne. "Keiner ist allein, der Zusammenhalt der Menschen ist deutlich spürbar. Es gibt eine solidarische Welle der Hilfsbereitschaft."