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Musikindustrie streicht Kulturkonferenz 2020

Eigentlich wollte der Bundesverband Musikindustrie am 22. April in Berlin die achte Kulturkonferenz ausrichten. Doch auch dieser Branchentreff findet nun angesichts der Coronavirus-Pandemie nicht statt. Beim BVMI peilt man einen neuen Termin fürs Frühjahr 2021 an.

24.03.2020 16:41 • von
Was bei Olympia geht, geht auch bei der Kulturkonferenz: Vorstandschef Florian Drücke, hier bei der Kulturkonferenz 2019, verlegt den Branchentreff des BVMI ins kommende Jahr (Bild: BVMI, Markus Nass)

Eigentlich wollte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am 22. April 2020 in Berlin die achte Kulturkonferenz ausrichten. Doch auch dieser Branchentreff findet nun angesichts der Coronavirus-Pandemie nicht statt: "Angesichts der Corona-Lage wird auch unsere Kulturkonferenz am 22. April im Berliner Futurium leider nicht stattfinden können", lässt der BVMI wissen. Die Absage sei "zum Schutz aller selbstverständlich geboten".

Man habe sich "auf ein spannendes Line-up" und den gemeinsamen Austausch zum Thema Künstliche Intelligenz gefreut und bedauere die Absage auch aus diesem Grund sehr, lässt das Team um den Vorstandsvorsitzenden Florian Drücke wissen.

Beim BVMI peilt man bereits einen neuen Termin fürs kommende Jahr an: "Wir planen, die Konferenz im Frühjahr 2021 nachzuholen", heißt es aus Berlin.

Für die achte Ausgabe der Kulturkonferenz wollte der BVMI ins Futurium ziehen. Unter diesem Namen eröffnete Anfang September 2019 am Alexanderufer in direkter Nähe zum politischen Herzen Berlins das sogenannte Haus der Zukünfte, getragen von einer gemeinnützigen Gesellschaft. 2018 hatte noch die Botschaft Frankreichs und 2019 die Landesvertretung Hamburgs als Austragungsort der Kulturkonferenz gedient.