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US-Charts: Lil Uzi Vert hält sich ganz oben

Der Rapper Lil Uzi Vert behauptet souverän die Führungsposition in den US-Longplaycharts, nachdem sein Siegeralbum der Vorwoche, "Eternal Atake", am 13. März in einer neuen Deluxe-Edition mit 14 zusätzlichen Tracks noch einmal auf den Markt gekommen ist.

23.03.2020 12:14 • von Frank Medwedeff
Hält die Konkurrenz in Schach: Lil Uzi Vert (Bild: Gibson Hazard_Warner Music)

Der Rapper Lil Uzi Vert behauptet souverän die Pole Position in den US-Longplaycharts. Die Auswertung in der Erhebungswoche bis einschließlich 19. März 2020 durch Nielsen Music/MRC Data hat 247.000 Chartseinheiten seines Albums "Eternal Atake" ergeben - nur 14 Prozent weniger als in der Startwoche (288.000). Grund für die fast gleichbleibende Nachfrage ist eine neue Deluxe-Version des Longplayers mit 14 zusätzlichen Tracks, die seit 13 März erhältlich ist.

Laut "Billboard" hätte Lil Uzi Vert die Tabellenführung wahrscheinlich auch ohne die Deluxe-Ausgabe seines Albums verteidigt: Denn der Zweitplatzierte Lil Baby liegt mit "My Turn" (Vorwoche; Rang vier) mit 77.000 Einheiten deutlich zurück. Rang drei nimmt Bad Bunny's Werk "YHLQMDLG" (69.000 Units) ein, das somit seine Platzierung aus der vergangenen Woche hält.

Der irische Popsänger Niall Horan, der zunächst als Mitglied von One Direction von sich reden machte, platziert sein zweites Soloalbum, "Heartbreak Weather", in den Billboard 200 als Neueinsteiger auf Rang vier anhand von 59.000 sogenannten Equivalent Album Units, darunter 42.000 verkaufte Alben. "Heartbreak Weather" ist somit - auch wegen gebündelter Verkäufe mit Konzerttickets oder Merchandise-Artikeln - gar die Nummer eins der Album Sales Charts dieser Woche in den Vereinigten Staaten.

Jhené Aiko rutscht mit "Chilombo" um drei Stellen abwärts auf die Fünf (56.000 Wocheneinheiten), während Roddy Ricch mit "Please Excuse Me For Being Antisocial" (49.000) regungslos auf der Sechs verharrt.

Der Rapper und Sänger Don Toliver kommt vor allem aufgrund von Streamingabrufen der Tracks seines Album "Heaven Or Hell", das auf Travis Scotts Label Cactus Jack erschien, auf 44.000 Einheiten und ist damit Neuzugang auf Position sieben.

Post Malones "Hollywood's Bleeding" (42.000 Einheiten) geht um eine Stelle nach unten auf die Acht, während Justin Biebers "Changes" (36.000) dem Albumtitel zum Trotz unverändert auf der Neun rangiert. Der Soundtrack zu "Frozen II" klettert von Rang 18 auf zehn (31.000 Units), nachdem Disney den Kinofilm wegen der Corona-Krise frühzeitig auf digitalen Plattformen verfügbar gemacht hat und auch auf seinem eigenen Streamingdienst Disney+.