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US-Charts: BTS siegen mit Jahresbestwerten

In den US-Longplaycharts verbucht die südkoreanische Boygroup BTS mit "Map Of The Soul: 7" ihr viertes Nummer-eins-Album in nicht einmal zwei Jahren. Mit 422.000 Chartseinheiten und 347.000 Albumverkäufen setzen die K-Pop-Vorreiter damit auch neue Rekordwochenmarken für 2020.

02.03.2020 13:26 • von Frank Medwedeff

Die südkoreanische Boygroup BTS stürmt in den US-Longplaycharts mit "Map Of the Soul: 7" von null auf eins. Die Chartsermittler von Nielsen Music/MRC Data zählten 422.000 Chartseinheiten. Dies ist ein neuer Rekordwochenwert aller Alben im Jahr 2020 bislang. Das gleiche gilt für die Zahl von 347.000 verkauften Exemplaren des Longplayers binnen sieben Tagen. BTS steigern damit auch ihre bisherigen eigenen Höchstmarken aus dem April 2019 mit "Map Of The Soul: Persona" (230.000 Einheiten; 196.000 Albumverkäufe) erheblich.

Die K-Pop-Stars verbuchen bereits ihren vierten Albumspitzenreiter in den USA, und dies in einem Zeitraum von nicht einmal zwei Jahren: BTS triumphierten vorher in den Vereinigten Staaten mit "Love Yourself: Tear" (im Juni 2028), "Love: Yourself: Answer" (September 2018) sowie, wie erwähnt, mit "Map Of The Soul: Persona" im April 2019.

Auch bei "Map Of The Soul: 7" hat sich die Strategie bewährt, das Album auf CD in unterschiedlichen Varianten bei den Beigaben zu veröffentlichen. Denn nicht weniger als 330.000 CD-Sets gingen in den USA innerhalb der Startwoche weg.

Direkt auf Platz zwei der Billboard 200 landet in dieser Woche der Rapper YoungBoy Never Broke Again mit "Still Flexin, Still Steppin". Von dessen 91.000 Wocheneinheiten stammen alllein 87.000 aus den einberechneten 137,3 Millionen Aufrufen der Songs des Albums als Streams. Damit ist "Still Flexin, Still Steppin" das meistgestreamte Album der analysierten Erhebungswoche (bis einschließlich 27. Februar). Im Oktober 2019 hatte YoungBoy Never Broke Again mit "AI YoungBoy 2" seinen ersten Spitzenreiter in den US-Longplaycharts feiern können.

Auch den letzten Podestplatz drei sichert sich ein Neueinsteiger: Ozzy Osbourne entert das Tableau mit "Ordinary Man" (77.000 Units; davon 65.000 verkaufte Alben) auf Rang drei. Der Black-Sabbath-Frontmann egalisiert damit seine höchste Platzierung als Solokünstler aus dem Jahr 2007, als er mit "Black Rain" ebenfalls auf Platz drei der US-Albumhitliste kam.

Justin Bieber, der Tabellenführer der vergangenen Woche, belegt mit "Changes" nun Rang vier angesichts von diesmal 66.000 Chartseinheiten. Ebenfalls nach unten geht es für Roddy Ricchs "Please Excuse Me For Being Antisocial" (von vier auf fünf; 65.000 Einheiten), "Artist 2.0" von A Boogie Wit Da Hoodie (von zwei auf sechs; 57.000) sowie für Post Malones "Hollywood's Bleeding" (von sechs auf sieben; 50.000).

Der am 19. Februar ermordete Rapper Pop Smoke bleibt mit "Meet The Woo, V.2" auf Rang acht - trotz eines 23-prozentigen Zuwachses gegenüber der Vorwoche auf 49.000 sogenannte Equivalent Album Units. Trippie Redd kehrt mit seinem früheren Spitzenreiter "A Love Letter To You 4" per Sprung von Rang 36 auf neun mittels 43.000 Einheiten in die Top 10 zurück - nach Wiederveröffenlichung des Werks als um einige Bonustracks erweiterte Edition.

Billie Eilishs Welterfolg "When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" sinkt derweil anhand von 38.000 registrierten Einheiten aktuell von der siebten auf die zehnte Position.