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Hamburger Kultur- und Medienschaffende sprechen sich für Carsten Brosda aus

Wenige Tage nach der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft haben sich Akteure und Institutionen aus Kultur, Kulturwirtschaft und Medien dafür ausgesprochen, den seit 2017 amtierenden Kultursenator Carsten Brosda auch für die kommende Legislaturperiode zum Senator für Kultur und Medien zu ernennen.

26.02.2020 13:17 • von Dietmar Schwenger
Genießt großen Rückhalt bei den Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft: Kultursenator Carsten Brosda (Bild: Bertold Fabricius)

Wenige Tage nach der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft haben sich Akteure und Institutionen aus Kultur, Kulturwirtschaft und Medien in einer öffentlichen Stellungnahme dafür ausgesprochen, den seit 2017 amtierenden Kultursenator Carsten Brosda auch für die kommende Legislaturperiode zum Senator für Kultur und Medien zu ernennen.

Brosda sei in seiner bisherigen Amtszeit "mit großer Expertise alle offenen Baustellen in der Kulturpolitik offensiv angegangen" und habe so demonstriert, dass er die fachlich qualifizierteste Person für den Posten des Kultursenators sei. Bei seiner Arbeit habe er sämtliche kulturellen und kulturwirtschaftlichen Bereiche im Blick - ein Spagat, der in der Kulturpolitik "außerordentlich selten" sei, heißt es in der Stellungnahme.

Dem wachsenden wirtschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Stellenwert von Kultur in der Hansestadt habe Brosda mit zukunftsweisender Politik Rechnung getragen, was auch bundesweit nicht unbemerkt geblieben sei. Die Unterzeichnenden der Stellungnahme hoffen nun auf einen überparteilichen Konsens bei dieser Personalfrage, um die "vertrauensvolle und zielorientierte" Arbeit mit Brosda fortsetzen zu können. Der hatte zuletzt unter anderem kurzfristig 200.000 Euro zusätzlich für die Kinoförderung zur Verfügung stellen können, die elfte Hamburg Games Conference eröffnet oder im vergangenen Jahr im Gespräch mit MusikWoche erläutert, was Musik für die Stadt und ihre Kultur bedeutet, wo Hamburg in die Szene investiert und wie er zu Clubkonzerten von traurigen Männern mit Gitarre steht.

Zu den Unterzeichnern gehören Amelie Deuflhard (Kampnagel internationale Kulturfabrik), Bernd Dopp (Warner Music Central Europe), Pascal Funke (funke media), Burkhard Glashoff (Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette), Jonas Haentjes (Edel), Karsten Jahnke (Karsten Jahnke Konzertdirektion), Stephan Thanscheidt (FKP Scorpio), Alexander Schulz (Reeperbahn Festival) und Timotheus Wiesmann (Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft).