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Hamburger Senat fördert erneut heimische Labels

Seit Einführung der Labelförderung im Jahr 2010 hat die Stadt Hamburg rund 300 Projekte unterstützt. Auch 2020 bezuschusst die Behörde für Kultur und Medien kleine Hamburger Musiklabels mit 3000 bis 10.000 Euro.

21.02.2020 17:02 • von Jonas Kiß
Stärkt die Strukturen und Rahmenbedingungen für Labels: Carsten Brosda (Bild: Bertold Fabricius)

Seit Einführung der Labelförderung im Jahr 2010 hat die Stadt Hamburg rund 300 Projekte unterstützt. Auch 2020 bezuschusst die Behörde für Kultur und Medien kleine Hamburger Musiklabels mit 3000 bis 10.000 Euro. Insgesamt stehen für das Förderprogramm 150.000 Euro zur Verfügung.

Die Hamburger Labelförderung richtet sich an Kleinstunternehmen, "die mit einem Musiklabel aktiv sind", heißt es aus der Hansestadt. Einzige Voraussetzung ist, das die Indie-Firmen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Hamburg haben und einen Eigenanteil in Höhe von mindestens 50 Prozent zu ihrem Vorhaben beisteuern.

Laut Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, tragen die vielen kleineren Musiklabels in Hamburg ganz wesentlich zur Qualität der Musikstadt bei. "Um diese Vielfalt zu stärken, wollen wir auch solche künstlerische Produktionen ermöglichen, die allein aus kommerziellen Erwägungen wenig Aussicht auf eine Realisierung hätten. Mit der bewährten Labelförderung stärken wir die notwendigen Strukturen und Rahmenbedingungen für die Labels, um ihre Musikveröffentlichungen zu realisieren.".

Ein mit Branchenvertretern besetztes Fachgremium berät die Kulturbehörde bei den Entscheidungen über die Mittelvergabe, die 2020 in zwei Runden erfolgt.

Für die erste Bewerbungsphase können ab sofort Anträge gestellt werden, die Antragsfrist endet am 1. April 2020. Die Bewerbungsphase für die zweite Förderrunde läuft vom 8. Juli bis zum 18. August 2020.