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Reeperbahn Festival unterstützte Keychange 2.0 in Stockholm

Der Auftakt für das Programm Keychange 2.0 fand am 14. und 15. Februar in Stockholm beim ersten von zwei Netzwerktreffen im Jahr 2020 statt. Vor Ort war auch das Reeperbahn Festival als Mitinitiator des Förderprogramms.

20.02.2020 15:40 • von Dietmar Schwenger
Sollen von Keychange 2.0 profitieren: Teilnehmer des Netzwerktreffens in Stockholm (Bild: Johann Borgmann)

Der Auftakt für das Programm Keychange 2.0 fand am 14. und 15. Februar in Stockholm beim ersten von zwei Netzwerktreffen im Jahr 2020 statt. Vor Ort war auch das Team vom Reeperbahn Festival als Mitinitiator des von der EU-Kommission finanziell unterstützten Förderprogramms, das 2017 im Rahmen des Hamburger Branchentreffs mit dem Ziel gegründet wurde, die Geschlechter in der Musik gleichzustellen.

Mehr als 70 junge weibliche, trans- und non-binäre Acts aus Europa und Kanada wurden für Keychange ausgewählt. Sie sollen künftig Unterstützung und Ermutigung erhalten, wenn sie ihre künstlerischen und industriellen Ambitionen verwirklichen wollen.

"Keychange ist ein enormes Netzwerk von extrem engagierten Menschen und Organisationen, die sich für nachhaltige Entwicklung und echte Veränderungen einsetzen", betont Christina Schäfers, Projektleiterin Keychange und Leiterin des Programms Kunst, Wort und Film beim Reeperbahn Festival. "Wir haben tatsächlich das größte, vielfältigste und internationalste Keychange-Netzwerk, das je existierte, und ich hatte die Ehre, mehr als 70 neue und erstaunliche Künstler*innen und Innovator*innen aus verschiedenen Ländern im Keychange-Netzwerk willkommen zu heißen."

Ein "hoch geschätzter, offener und inspirierender Austausch in einer sehr produktiven und konstruktiven Atmosphäre" habe das Treffen in Stockholm für alle Beteiligten bereichert, so Schäfers weiter. Die Keychange-Mitinitiatorin bedankt sich beim Team, Geldgebern und Sponsoren und freut sich darauf, das gesamte Netzwerk auf der Reeperbahn zu begrüßen. Über das ganze Jahr verteilt wolle man den Keychange-Teilnehmern zudem unter anderem sogenannte Creative Labs und Workshops anbieten.