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Deutsch-Französischer Preis für Florian Drücke

Am 6. Februar erhielt Florian Drücke, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), in Paris den Deutsch-Französischen Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft als "Persönlichkeit des Jahres".

07.02.2020 11:32 • von Jonas Kiß
Bei der Preisverleihung in Paris (von links): Catherine Briat, Florian Drücke und die Moderatorin des Abends (Bild: Screenshot, twitter.com/ahk_frankreich)

Am 6. Februar 2020 erhielt Florian Drücke, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), in Paris den Deutsch-Französischen Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft als "Persönlichkeit des Jahres". Wirtschaftsstaatssekretärin Claudia Dörr-Voß überreichte den Preis, der eine Inititiative der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer unter Schirmherrschaft des deutschen und des französischen Wirtschaftsministers ist.

In einer Laudatio betonte Catherine Briat, Atos Germany, das aktive Eintreten von Florian Drücke für die europäische Urheberrechtsrichtlinie. Sie sei "von wesentlicher Bedeutung für Erhalt und Stärkung des europäischen Kulturwirtschaftssektors". Deutschland und Frankreich hätten "gemeinsam am erfolgreichen Zustandekommen der Richtlinie gearbeitet".

Zudem engagiere sich Drücke auch durch seine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender für den Bundesverband Musikindustrie sowie als Ko-Präsident des Deutsch-Französischen Kulturrates "seit vielen Jahren in besonderer Weise für den deutsch-französischen Kultur- und Kreativsektor". In Bezug auf Märkte, Export und Kreativität in Europa sei "gerade die Musik für beide Länder eine der wichtigsten Kulturindustrien".

"Mit seiner Arbeit für den Bundesverband Musikindustrie trägt er dazu bei, die Wahrnehmung der Musikwirtschaft als ökonomische und kulturelle Kraft zu stärken", sagt Frank Briegmann, CEO & President Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon: "Seine Auszeichnung unterstreicht auch die Bedeutung der deutsch-französischen Achse im Bemühen, in ganz Europa für gleiche und faire Bedingungen für Künstler und Rechteinhaber zu sorgen und die Umsetzung der europäischen Copyright-Direktive in wirksames nationales Recht gemeinsam zu begleiten."

Auch Bernd Dopp, Chairman und CEO Warner Music Central Europe, gratuliert: "In einer sich ständig in Transformation befindenden Branche ist es besonders wichtig, dass wir uns mit dem französischen Markt eng vernetzen und die Herausforderungen der Digitalisierung gemeinsam bewältigen. Dazu leistet Florian Drücke mit seiner ausgewiesenen Expertise und Passion für die französische Kultur seit Jahren einen besonderen Beitrag."

Für Patrick Mushatsi-Kareba, CEO Sony Music Germany, ist "in Zeiten eines spannenden, konstanten Wandels eine wichtige Integrationsfigur, die die Musikbranche modern, kompetent und mit politischem Gespür vertritt, von zentraler Wichtigkeit", und Florian Drücke beweise "schon seit Jahren gegenüber allen Akteuren innerhalb und außerhalb der Branche, hierfür die Bestbesetzung zu sein".

Als Sprecher der außerordentlichen Mitglieder des BVMI fügt Konrad von Löhneysen, Geschäftsführer Embassy of Music, hinzu: "Wir freuen uns für Florian. Er hat sich diese Auszeichnung durch seinen Einsatz für die Kreativwirtschaft mehr als verdient. Er ist unser bester Mann."

Mit dem Deutsch-Französischen Preis der Kultur- und Kreativwirtschaft soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Unternehmen gefördert werden. Die Jury besteht aus Branchenpersönlichkeiten beider Länder.