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m4music fixiert Programm und wartet mit Neuerungen auf

Rund sieben Wochen, bevor die 23. Ausgabe von m4music am 19. März startet, steht das Konferenz- und Liveprogramm für den dreitägigen Branchentreff in der Schweiz schon fest. Und es gibt dieses Jahr ein paar Neuerungen.

29.01.2020 16:21 • von Jonas Kiß
Treten in Zürich auf: Modeselektor (Bild: Birgit Kaulfuss)

Rund sieben Wochen, bevor die 23. Ausgabe von m4music am 19. März 2020 startet, steht das Konferenz- und Liveprogramm für den dreitägigen Branchentreff in der Schweiz schon fest.

Der m4music-Eröffnungsabend am Donnerstag findet, statt wie bisher in Lausanne, dieses Jahr in Zürich statt. Der Verband IndieSuisse, die Schweizer Organisation für unabhängige Labels, vergibt zum sechsten Mal Auszeichnungen, aber nun erstmals überhaupt in der eigenständigen "IndieSuisse Album of the Year Award Night".

Anstelle der bisherigen Opening Night in Lausanne findet bereits im Vorfeld von m4music am 15. Februar ein eigenständiges Pre-Event in Genf statt. In Zusammenarbeit mit dem Tanzfestival Antigel präsentiert m4music dort den Singer/Songwriter Ásgeir aus Island. Der Züricher Pop-Newcomer Benjamin Amaru und die Genfer Künstlerin La Colère eröffnen den Abend im Alhambra in Genf.

Am 20. und 21. März spielen dann in Zürich in den Locations Schiffbau, Club Moods und Exil bei insgesamt 50 Konzerten Schweizer Acts wie Ellas, Priya Ragu oder Psycho'N'Odds sowie internationale Künstler wie Greentea Peng, Yellow Days oder Alfa Mist. Aus Deutschland kommen Modeselektor und Majan. An den beiden Tagen stehen auf der kostenlosen Open-Air-Bühne vom Schiffbauplatz außerdem Schweizer Acts wie Andryy, Luuk, Amami und Murphy. Erstmals präsentiert m4music zudem Schweizer Künstler aus dem Bereich New Jazz. Mit Latitude, Bada-Bada, alpha-ray, Sam Barnett und mu:n stehen dabei Acts von fünf Schweizer Hochschulen auf der Bühne.

Das komplette Liveprogramm von m4music gibt es online zu sehen.

Parallel gibt es am Freitag und Samstag eine öffentliche und kostenlose Konferenz mit Themen, "die das Musikbusiness zurzeit bewegen". So geht es bei Konstanze Maier (Clubtopia Berlin), Moritz Maier (One Of A Million Festival) und Veit Kälin (Zürcher Theaterspektakel) etwa um "Nachhaltigkeit im Nachtleben".

Auch Diversität, Künstliche Intelligenz oder Burnouts in der Musikindustrie stehen auf der Agenda der Konferenz. In einem Keynote-Gespräch berichtet Asma Maroof aus Los Angeles am Samstag um 15.30 Uhr über "das Frausein in einer männlich dominierten DJ-Szene" und "was die Szene in L.A. so besonders macht".

Einen vollständigen Überblick über das Konferenzprogramm halten die Veranstalter auf ihren Onlineseiten bereit.

Zum 22. Mal prämiert die Demotape Clinic die besten Schweizer Nachwuchssongs. Die Gewinner, für die die SUISA-Stiftung Preisgelder in Höhe von zusammen 17.000 Franken ausgelobt hat, werden bei einer Award-Show am m4music-Samstag in Zürich gekürt.

m4music wird seit 1998 vom Migros-Kulturprozent veranstaltet, um die Schweizer Popmsusikszene zu fördern und zu vernetzen. Inzwischen kommen jährlich mehr als 1000 nationale und internationale Fachbesucher zum Branchentreff.