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US-Charts: Zehnter Longplayspitzenreiter für Eminem

Mit "Music To Be Murdered By" stürmt Eminem in den US-Longplaycharts von null auf eins. Der Rapper hat nun zehn Nummer-eins-Alben in den Vereinigten Staaten auf dem Konto und belegt gleichauf mit Elvis Presley Platz fünf der All-Time-Rekordliste der Acts mit den meisten Spitzenreitern in den Billboard 200.

27.01.2020 14:25 • von Frank Medwedeff

Mit seinem ohne Vorankündigung überraschend am 17. Januar 2020 veröffentlichten Album Music To Be Murdered By" stürmt Eminem in den US-Longplaycharts von null auf eins. Nielsen Music registrierte hierfür insgesamt 279.000 Chartseinheiten. Allein 154.000 Units resultieren aus 217,6 Millionen Streamingaufrufen der Tracks des Longplayers.

Dies ist nach "Billboard"-Angaben der höchste Streamingwochenwert für ein Album seit den 220,9 Millionen Abrufen von Post Malones Hollywood Bleeding" in dessen zweiter Chartswoche im September 2019. Außerdem kommt "Music To Be Murdered By" in der Startwoche auf 117.00 verkaufte Alben sowie 8000 Chartseinheiten aus Trackdownloads.

Für Eminem ist dies schon das zehnte Nummer-eins-Album in den Billboard 200. Damit zieht er in der All-Time-Rekordliste mit Elvis Presley gleich und hat hier nur noch vier Acts vor sich: The Beatles mit 19, Jay-Z mit 14 sowie Bruce Springsteen und Barbra Streisand mit je elf Spitzenreitern. Eminem ist zudem mit zehn Alben hintereinander an die Spitze gegangen und landete jeweils gleich nach der ersten Verkaufswoche auf der Pole Position, was niemand sonst je gelungen ist.

Direkt auf Rang zwei kommt in der aktuellen Woche Halsey als Neueinsteigerin anhand von 239.000 Units von Manic" (darunter 180.000 verkauften Alben). Viele Fans sicherten sich das Werk in Kombination mit Karten für Halseys nächste US-Tournee oder im Verbund mit Merchandisingartikeln der Sängerin.

Circles", das posthume Werk des 2018 verstorbenen Rappers Mac Miller, debütiert in den US-Longplaycharts auf Rang drei anhand von 164.000 Einheiten, wobei 102.000 Units aus 153,5 Millionen eingeflossenen Streams hier den Großteil des Resultats ausmachen.

Die Konstellation mit drei Neuzugängen mit 164.000 und mehr Einheiten auf den drei Podestplätzen gibt es zum ersten Mal seit Einführung der Chartsberechnung nach sogenannten Equivalent Album Units im Dezember 2014, wie "Billboard" anmerkt.

Alle übrigen Top-10-Alben bewegen sich in der aktuellen Woche nach unten. So rutscht Roddy Ricchs "Please Excuse Me For Being Antisocial" (103.000 Einheiten) von zwei auf vier, Post Malones erwähntes Werk "Hollywood's Bleeding" (53.000) von vier auf fünf und Rare" von Selena Gomez (38.000) von eins auf sechs. Moneybagg Yo fällt mit "Time Served" (37.000) von drei auf sieben und DaBaby mit Kirk" (ebenfalls 37.000 Units) von fünf auf acht zurück. Harry Styles sinkt mit Fine Line" (36.000) von sechs auf neun, und Billie Eilishs When We All Fall Asleep, Where Do we Go?", die Nummer neun der vergangenen Woche, bildet jetzt das Schlusslicht der Top 10.