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Deutsche Grammophon schloss Komponisten mit Hollywood kurz

Jüngst präsentierte die Deutsche Grammophon in den Capitol Studios in Los Angeles eine DG Composers Label Night. Mit dabei waren Peter Gregson, Dustin O'Halloran und Agnes Obel.

27.01.2020 15:10 • von Jonas Kiß
Bei der DG Composers Label Night (von links): Clemens Trautmann, Peter Gregson, Agnes Obel, Dustin O'Halloran und Christian Badzura (Bild: Nick Spanos)

Am 22. Januar 2020 - und somit bereits kurz vor der Grammy-Verleihung, bei der die Deutsche Grammophon über zwei Awards gewann, darunter einen für Hildur Guðnadóttir in der Kategorie "Best Score Soundtrack for Visual Media" für ihre Musik zur Serie "Chernobyl" - präsentierte das Universal-Music-Label Deutsche Grammophon in den Capitol Studios in Los Angeles eine DG Composers Label Night, um neues Repertoire "an der Schnittstelle von klassischer und elektronischer Musik" vorzustellen.

Auf der Bühne standen der schottische Komponist Peter Gregson, der oscarnominierte Emmy-Preisträger Dustin O'Halloran und die dänische Musikerin Agnes Obel. Sie präsentierten sich dort Filmproduzenten, Medienanbietern, unabhängigen Music Supervisors und Persönlichkeiten aus den Hollywoods Studios.

Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon, sah den Abend als Showcase für die "Vielfalt der beim Gelblabel erscheinenden zeitgenössischen Produktionen". Er fühlte sich geehrt, dass "alle führenden Studios und Agenturen" vertreten waren.

"Jüngste Erfolge und wegweisende Veröffentlichungen von Musikern wie Hildur Guðnadóttir, Max Richter, Joep Beving, Jóhann Jóhannsson und dem legendären John Williams haben die Strategie der Deutschen Grammophon im Hinblick auf neues Repertoire weiter bekräftigt. Wir verfolgen diesen Ansatz mit unserem New Repertoire Team, das sich mit seiner ganzen Kompetenz den Komponisten des Labels widmet", so Trautmann weiter.

Und Frank Briegmann, CEO & President Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon, betont: "Wir fördern Innovation, wobei die Authentizität und unser Qualitätsanspruch stets im Vordergrund stehen. Das breite Spektrum von Stilrichtungen und Genres unserer diesjährigen Grammy-Nominierungen illustriert den Facettenreichtum unserer Arbeit."